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Eistorte mit gefrorenen Früchten
AdobeStock/Anna Shepulova

(BZfE) – Eine Eistorte ist an heißen Tagen eine köstliche Erfrischung. Die Zubereitung ist weniger aufwändig als viele denken. Selbst mit fertig gekauftem Eis und einem einfachen Keksboden wird die eisige Torte zum Hingucker auf der sommerlichen Kaffeetafel.

Für den Kuchenboden ist ein Biskuit-, Mürbe- oder Blätterteig sehr gut geeignet. Ein Keksboden gelingt sogar ohne Backen. Dafür werden Butter-, Haferkekse, Löffelbiskuits oder Schokoladencookies in einen Gefrierbeutel gefüllt und zum Beispiel mit einem Nudelholz zerkrümelt. Anschließend Butter schmelzen und mit den Keksbröseln vermengen. Man kann auch Gewürze wie Vanille oder Zimt hinzufügen. Eine Kasten- oder Springform einfetten und mit Puderzucker bestäuben. Anschließend die Masse einfüllen, gut festdrücken und mindestens eine halbe Stunde tiefgefrieren.

Nun kann der Boden ganz nach Geschmack mit Eis befüllt werden. Darauf achten, nur frische Produkte zu verwenden und zügig zu arbeiten. Das Eis schichtweise auf den Boden streichen. Es lassen sich auch verschiedene Sorten nacheinander auftragen, wenn man jede Schicht 30 bis 45 Minuten durchfrieren lässt.

Sehr lecker ist auch eine Eistorte mit frischen Beerenfrüchten und einer Frischkäsecreme, in die steif geschlagene Sahne untergehoben wird. Alternativ wird ein Parfait hergestellt: Frisches Eigelb mit Zucker im heißen Wasserbad cremig aufschlagen. Nach dem Abkühlen mit fettarmem Naturjoghurt, Schlagsahne und pürierten Beerenfrüchten vermengen. Ein Schuss Limettensaft und etwas Vanille runden den Geschmack ab.

Als Dekoration bieten sich je nach Geschmack Kakao Nibs, Kokosflocken, Krokant, salziges Karamell, gehackte Pistazien, weiße Schokoraspeln oder frische Kräuter wie Zitronenmelisse und Minze an. Auch frische Früchte und kleine Pralinen sehen als Topping schön aus. Anschließend muss die fertige Torte noch für mehrere Stunden in die Tiefkühltruhe. Vor dem Servieren kurz bei Zimmertemperatur antauen. So lässt sich die Eistorte besser schneiden und schmeckt aromatischer. Und am besten alles direkt aufessen.

Heike Kreutz, www.bzfe.de

Weitere Informationen:

Kuchen ohne Backen

www.bzfe.de/service/news/aktuelle-meldungen/news-archiv/meldungen-2020/juni/kuchen-ohne-backen/

(Bildquelle: AdobeStock, Anna Shepulova)

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