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Pfannkuchen ohne Eier, geht das?

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Ich liebe Pfannkuchen, aber manchmal wandern für meinen Geschmack zu viele Eier in den Teig. Ich esse zwar grundsätzlich Eier, aber da ich mir über die Erzeugung schon so meine Gedanken

Ich liebe Pfannkuchen, aber manchmal wandern für meinen Geschmack zu viele Eier in den Teig. Ich esse zwar grundsätzlich Eier, aber da ich mir über ihre Erzeugung schon so meine Gedanken gemacht habe (siehe hier und hier), wäre es schön, weniger Eier zu verbrauchen. Ich traue mich aber nicht, die Eier einfach wegzulassen - es heißt ja schließlich auch Eierkuchen. Also mache ich mich auf die Suche nach einem Pfannkuchenrezept ohne Eier. Dabei lande ich immer wieder bei veganen Rezepten - ist ja irgendwie logisch. Eigentlich keine schlechte Idee, neben den Eiern auch gleich noch die Milch zu ersetzen. Meine Neugierde ist geweckt.

Ich entscheide mich für ein Rezept mit Sojamehl und Pflanzendrink. Sojamehl ersetzt die Eier, das finde ich im Bioladen ohne Probleme. Beim Pflanzendrink habe ich die Qual der Wahl: Dinkel-, Reis-, Mandel und Sojadrink von verschiedenen Herstellern zu unterschiedlichen Preisen. Passend zum Sojamehl entscheide ich mich für einen Sojadrink. Zu Hause probiere ich erstmal skeptisch, denn ich habe noch nie einen getrunken. Hm, schmeckt ungewohnt, leicht nussig, aber auch ein bisschen - wie soll ich das beschreiben - komisch? Aber eigentlich nicht übel.

Vegane Pfannkuchen mit Obst
Julia Icking, Bonn

Jetzt aber zu den Pfannkuchen. Für den Teig brauche ich:

  • 140 g Mehl (Ich nehme Weizenmehl Type 1050, das ist etwas kräftiger als das ganz helle Mehl)
  • 1 Prise Salz
  • 600 ml Sojadrink
  • 1 EL Öl
  • 4 EL Sojamehl
  • 1 TL Backpulver

Alles verrühren und 30 Minuten quellen lassen.

Der Teig lässt sich sehr leicht und ohne Klumen anrühren, ist aber ziemlich flüssig. Nach 30 Minuten scheint er etwas fester. In einer beschichteten Pfanne erhitze ich geeignetes Öl ziemlich hoch und gebe dann eine Kelle Teig hinein. Der Teig verteilt sich schön gleichmäßig, das sieht schonmal gut aus. Er geht auch etwas auf, so dass die Pfannkuchen nicht ganz dünn bleiben. Schneller als gedacht kann ich den Pfannkuchen wenden und von der zweiten Seite backen. Die Verarbeitung des Teigs geht auf jeden Fall sehr gut!

Wirklich schnell habe ich acht Pfannkuchen gebacken, die wir sowohl herzhaft mit Käse und Pesto als auch zum Nachtisch mit Obst essen. Und es schmeckt gut! Das Einzige was mir auffällt, ist der Sojageschmack, der manchmal ziemlich stark durchkommt. Das ist aber nur mir aufgefallen - vielleicht weiß man als Köchin auch manchmal zu viel... Nächstes Mal probiere ich es mit Reis- oder Mandeldrink, denn ein nächstes Mal gibt es bestimmt.

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