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Sport und Ernährung

Low-Carb-Ernährung auch im Sport? Welche Rolle Kohlenhydrate im Kraft- und Ausdauersport spielen und inwiefern Sport zum Abnehmen geeignet ist, darüber informiert diese Ausgabe.

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Holzdiele mit Hantel und Gemüse
karandaev / AdobeStock.com
Ernährung im Fokus 11-12/2018
November/Dezember 2018
Schwerpunkt

Sport und Ernährung

Low-Carb-Ernährung auch im Sport? Welche Rolle Kohlenhydrate im Kraft- und Ausdauersport spielen und inwiefern Sport zum Abnehmen geeignet ist, darüber informiert diese Ausgabe.

Leseprobe

Skifahrer in Reihe mit einem Fuß hoch
Vitamin D und Leistungsfähigkeit
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Alle Themen dieser Ausgabe

EDITORIAL

KURZ GEFASST

NACHLESE

SCHWERPUNKT

DR. ALEXANDRA SCHEK

Ernährung in kraftbetonten Sportarten

Heutzutage scheinen Leistung, Fitness und Attraktivität beruflich und privat besonders wichtig zu sein. Unabhängig davon, ob Kraftleistung oder Optik beim Training mit Widerständen im Vordergrund stehen: Hinsichtlich der Ernährung sollte der Fokus nicht nur auf der Zufuhr von Proteinen und Supplementen liegen. Energie und Kohlenhydrate spielen ebenfalls eine wichtige Rolle.

GLOSSE

STEFAN HACKENBERG

Muskeln aus der Dose? Erst bilden, dann builden!

Gut, ich gebe es zu. Wo einst Muskeln meine Augen im Spiegel verwöhnten, ist heute zwar immer noch viel Masse, aber wenig Muskeln.

SCHWERPUNKT

CLAUDIA OSTERKAMP - BAERENS

Kohlenhydrate im Ausdauersport

Wie viele Kohlenhydrate brauchen Ausdauersportler? Auf diese Frage gibt es keine einfache Antwort. Denn Ausdauersport ist ein weites Feld, das keine Pauschalempfehlungen zulässt. Für den Ernährungsberater bleibt nichts anderes, als eine sorgfältige Trainingsanamnese zu erheben und darauf aufbauend individuelle Kohlenhydratempfehlungen zu entwickeln.

EXTRA

TILL DALING •CAROLINA DIANA ROSSI •SIBYLLE ADAM

Vitamin D und Leistungsfähigkeit

Das fettlösliche Vitamin D nimmt unter den Vitaminen eine Sonderstellung ein, da es über die Nahrung aufgenommen und auch vom menschlichen Organismus selbst synthetisiert werden kann. Hauptaufgabe ist die Regulation der Calcium- und Phosphathomöostase. Zunehmend wird diskutiert, ob die Höhe des Vitamin-D-Serumlevels die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit beeinflusst.

EXTRA

DR. MARGIT RITZKA

BZgA: Nationale Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat 2017 die aktuellen Nationalen Empfehlungen für Bewegung und Bewegungsförderung als Sonderheft herausgegeben. Diese Empfehlungen richten sich an Fachleute und Organisationen, die Einfluss auf das Gebiet der Bewegungsförderung und Prävention haben.

EXTRA

RUTH RÖSCH

WHO: Globaler Aktionsplan für mehr körperliche Aktivität - Visionen für eine aktive und gesunde Welt

Weltweit bewegen sich jede dritte Frau und jeder vierte Mann zu wenig. Der Mangel an körperlicher Aktivität ist laut einer Studie der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vor allem in reicheren Ländern weit verbreitet.

LEBENSMITTELRECHT

WISSEN FÜR DIE PRAXIS

FORSCHUNG

WUNSCHTHEMA

DR. LIOBA HOFMANN

Multiple Sklerose - Einfluss der Ernährung auf Entstehung und Verlauf

Trotz guter Fortschritte in der Entwicklung hochwirksamer Medikamente sind Patienten mit Multipler Sklerose (MS) nach wie vor mit einer unheilbaren, fortschreitenden und unberechenbaren Erkrankung konfrontiert. Viele versuchen, die Symptome durch verschiedene Kostformen oder Supplementeinnahme aktiv zu beeinflussen. Gleichzeitig ist bislang keine wissenschaftlich validierte, spezifische Diät bekannt.

WELTERNÄHRUNG

GUDRUN B. KEDING •SIMONE K. KRIESEMER •ANNAPIA DEBARRY •TIM SCHNEIDER •JOCHEN DÜRR

Ernährungssensible Landwirtschaft in Äthiopien - Das NutriHAF-Projekt

Das Projekt untersucht die Einführung von bislang kaum genutzten Gemüsearten in einer Kaffeeanbauregion im Südwesten Äthiopiens. Ziel ist, durch eine Diversifizierung des Anbausystems eine vielfältigere Ernährung zu erreichen.

SCHULE - BERATUNG

METHODIK & DIDAKTIK

CHRISTINE MAURER

Selbstmitgefühl entwickeln und fördern

Viele Menschen sind es gewohnt, hart mit sich ins Gericht zu gehen und keine Schwäche zuzulassen. Forschungsarbeiten zum Selbstmitgefühl konnten eindeutig belegen, dass Menschen, die Mitgefühl mit sich selbst haben, seltener an Ängsten und Depressionen leiden. Auch Lern- und Veränderungsprozesse gelingen leichter. Es lohnt also, Schüler und Klienten zu unterstützen, Selbstmitgefühl zu entwickeln.

FORUM

MONIKA SCHAAKE, KAI KATTELMANN

Aktion „Vom Wissen zum Handeln“

Bundesernährungsministerium (BMEL) und Bundeszentrum für Ernährung (BZfE) haben Tipps und Tricks, „Lifehacks“ und kreative Aktionen gesammelt, mit denen Menschen ihr (theoretisches) Ernährungswissen besser in die tägliche Praxis umsetzen können.

TIPPS FÜR DIE PRAXIS

PRÄVENTION & THERAPIE

SOLVEIG DIETRICH •JOANN KIEBACH •DR. SILYA NANNEN-OTTENS†

Phytotherapie in der Behandlung funktioneller Dyspepsie

Die funktionelle Dyspepsie ist eine Magen-Darm-Erkrankung, die vor allem den Oberbauch betrifft und die Lebensqualität der Betroffenen zum Teil stark einschränkt. Zusätzlich zu Ernährung und Lebensstil spielt die Medikation, vor allem die Phytotherapie, eine wichtige Rolle für die Kontrolle der Symptome.

ERNÄHRUNGSPSYCHOLOGIE

DR. CHRISTOPH KLOTTER

Herausforderungen in der Ernährungsberatung: Binge Eating

Unter Binge Eating Disorder versteht man ein Essproblem, bei dem anfallartig große Mengen an Lebensmitteln verzehrt werden, ohne dass anschließend erbrochen oder abgeführt wird. Diese Essstörung ist in der Regel mit großen psychischen Problemen verbunden.

BÜCHER

MEDIEN

VORSCHAU/IMPRESSUM

Literaturverzeichnis

Das Literaturverzeichnis der neuen Ausgabe 11-12/2018 finden Sie hier:

Zum Download

Online-Spezial

Laptop offen mit Handy und Taschenrechner
Redpixel / AdobeStock.com
Ernährung im Fokus - Online Spezial

„Dr. Google“ im Netz

Informationsvielfalt mit Januskopf

Viele suchen heute online Rat zu Gesundheitsthemen. Doch die Seiten liefern oft Falschmeldungen - für Ärzte und Ernährungswissenschaftler eine Herausforderung, der sie sich stellen müssen.

mehr...
Frau spielt Frisbee auf  Feld
pixabay_CCO

Aktuell

Paradigmenwechsel in der Forschung Spaß macht mobil

Wer Freude an der Bewegung hat, wird häufiger Sport treiben und körperlich aktiver sein als andere Menschen: Diese weit verbreitete Annahme ist stärker in den Fokus wissenschaftlicher Forschung gerückt.

Es scheint auf der Hand zu liegen: Spaß und Freude am Sport wirken sich positiv auf die Teilnahme an sportlicher Betätigung und körperlicher Aktivität aus. Diesem Allgemeinplatz zum Trotz hat sich die Forschung über Jahrzehnte hinweg an sozial-kognitiven Modellen orientiert. Diese Modelle gehen davon aus, dass der Mensch ein rationales Wesen ist, das die Konsequenzen seines Handelns oder Nicht-Handelns gründlich reflektiert und sich entsprechend entscheidet.

Die beiden Sportpsychologen Prof. Dr. Darko Jekauc von der Goethe-Universität Frankfurt und Prof. Dr. Ralf Brand von der Universität Potsdam haben bei der renommierten Zeitschrift Frontiers in Psychology ein Schwerpunktheft mit 16 Artikeln herausgegeben, die sich mit der Frage befassen, wie Emotionen und Gefühle körperliche Aktivität regulieren. Die Ergebnisse der Studien in diesem Schwerpunktheft zeigen, dass positive Emotionen (wie Freude am Sport) ausschlaggebend für körperliche Aktivität sind. Darüber hinaus wurde untersucht, wie solche positiven Emotionen im Sport entstehen, durch welche Mechanismen sie beeinflusst werden können und welche Rolle bewusste und unbewusste Prozesse spielen. Die Autoren dieses Schwerpunkthefts resümieren, dass derzeit große Fortschritte zum Verständnis der Wirkmechanismen gemacht werden – womöglich vollzieht sich gerade ein Paradigmenwechsel.

Goethe-Universität, Frankfurt/Main

Publikation: Drako Jekauc, Ralf Brand (2017): How do Emotions and Feelings Regulate Physical Activity? Front. Psychol. 8:1145. doi: 10.3389/fpsyg.2017.01145

Online: http://journal.frontiersin.org/article/10.3389/fpsyg.2017.01145/full?&utm_so...

Aktuelles

Studien zeigen deutliche Zusammenhänge Bessere Bildung, bessere Gesundheit!

Menschen mit höherer Bildung leben nicht nur länger, sie können auch mehr Lebensjahre bei guter Gesundheit verbringen. Eine europaweite Studie, die in 22 Ländern über das Ausmaß gesundheitlicher Ungleichheiten durchgeführt wurde, zeigte, dass im europäischen Durchschnitt Bevölkerungsgruppen mit niedrigem Bildungsabschluss ein etwa zweifach höheres Mortalitätsrisiko haben als solche mit hohem Bildungsabschluss. Gebildetere Menschen leben außerdem um bis zu sieben Jahre länger als weniger gebildete Menschen und überleben häufiger schwerwiegende Erkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Diabetes. Eine andere Studie aus den USA zeigt darüber hinaus, dass sich die Lebenserwartung in den letzten 30 Jahren je nach Bildungsstand unterschiedlich entwickelt hat, zu Gunsten der Menschen mit höherer Bildung.

Um solche Benachteiligungen abzubauen, bedarf es natürlich in erster Linie einer nachhaltigen Bildungs- und Sozialpolitik. Aber auch Maßnahmen der Ernährungsbildung (z. B. „Food Literacy“) im Rahmen der Erwachsenenbildung können dazu beitragen, Menschen mit niedrigerer Bildung aufzufangen.

Quelle: „Bildung als Faktor für Gesundheit im Alter“, Julia Müllegger; Gesundheit und Bildung, erwachsenenbildung.at, Ausgabe 24 (2015)

Internet: https://erwachsenenbildung.at/magazin/15-24/meb15-24.pdf

Aktuelles

VDOE prämiert Abschlussarbeiten OECOTROPHICA-Preis 2019

Bis zum 31. Januar 2019 können sich Studierende und Absolventen der Studiengänge Oecotrophologie, Ernährungs-, Lebensmittel- und Haushaltswissenschaften mit ihren Abschlussarbeiten aus den Jahren 2017 und 2018 für den OECOTROPHICA-Preis 2019 des BerufsVerbandes Oecotrophologie e.V. (VDOE) bewerben. Angenommen werden Arbeiten aus den Bereichen Ernährungsverhaltens- /Konsumforschung und Humanernährung.

Für jeden Bereich bewertet ein wissenschaftliches Kuratorium die Bewerbungen und sucht die Gewinner aus. Die beste Master-Arbeit wird mit je 750 EUR, die beste Doktorarbeit mit je 1.750 EUR prämiert. Stifter des OECOTROPHICA-Preises ist der Bund für Lebensmittelrecht und Lebensmittelkunde e.V. (BLL), Berlin.

Informationen:  BerufsVerband Oecotrophologie e.V. (VDOE), Reuterstr. 161, 53113 Bonn, Telefon: 0228 28922-0

E-Mail: vdoe@vdoe.de

Internet: www.vdoe.de (Bewerbungsformular: https://www.vdoe.de/oecotrophica-preis.html)

 

 

Film

Filmkritik von Rüdiger Lobitz, Meckenheim What the Health

Wie Konzerne uns krank machen und warum niemand was dagegen unternimmt

Der Regisseur des Films, Kip Andersen, sagt von sich selbst, er lebte seiner Meinung gesund nach den Regeln von Ernährungsinstitutionen, trieb Sport, rauchte nicht, trank keine Softdrinks etc. Erst die Meldung der Weltgesundheitsorganisation (WHO), wonach rotes und verarbeitetes Fleisch das Risiko für Darmkrebs erhöhen könne, veranlasste ihn kritisch über seine Ernährung nachzudenken.
Er führt gewissermaßen als investigativer Journalist den Zuschauer durch die amerikanische Welt von Verflechtungen von Ernährungsinstitutionen, staatlichen Gesundheitsinstitutionen und Interessenvertretungen der Agrar- und Lebensmittelindustrie sowie der Pharmaindustrie. In schneller Bildfolge werden viele verschiedene Themenkreise angesprochen, sehr viele verschiedene Wissenschaftler kommen zu Wort, ebenso Patienten, die von ihren Leiden beziehungsweise Heilerfolgen berichten – dazu jeweils die deutsche Übersetzung aus dem Off von verschiedenen Sprechern. Das soll dem Film den Charakter eines Dokumentarfilms geben, macht das Sehen aber sehr anstrengend. Zudem bleibt dem Zuschauer keine Zeit, über das Gesagte zu reflektieren. Und Reflexion wäre angebracht, bei den Kernaussagen des Films, zum Beispiel:

  • Bei Herzkreislauferkrankungen – der Todesursache Nummer 1 – spielen Alkohol und Zucker keine große Rolle, eine tierbasierte Ernährung steigert das Risiko enorm.
  • Hühnerfleisch ist die Hauptursache für einen erhöhten Cholesterinspiegel, Eigelb ist total ungesund.
  • Die vier „Sorgen“ bei Fisch sind gesättigte Fettsäuren, PCB, Quecksilber und Cholesterin.
  • Käse ist das Schädlichste überhaupt: er enthält gesättigte Fettsäuren und Salz und ist ein verarbeitetes Produkt.

Die zentrale Botschaft des Film ist: „Finger weg von allen tierischen Produkten, esst ausschließlich pflanzliche Lebensmittel“. Einige Aussagen sind schlicht tendenziös, etwa wenn Käse als geronnener Kuh-Eiter bezeichnet wird. Einige Aussagen sind für den Außenstehenden schwer zu verifizieren, etwa wenn davon die Rede ist, das in North Carolina die Gülle von 10 Millionen Schweinen ungefiltert in Gewässer geleitet und auf Felder versprüht werden; oder das die American Diabetes Association Geld von der Milch verarbeitenden Industrie erhält und die American Cancer Society von der Fleisch verarbeitenden Industrie.
Es ist nicht so, dass in der Wissenschaft immer Einigkeit besteht. Es gibt zum Beispiel gerade beim Thema Milch einen „Glaubenskrieg“ mit widersprüchlichen Auffassungen. Es ist auch verständlich, dass man Verflechtungen zwischen Aufklärungsinstitutionen und Ernährungsindustrie kritisch sehen kann. Es ist nicht so, dass alle Aussagen des Films mit Vorsicht zu genießen sind, aber eben doch viele. Dadurch wird der Zuschauer letztlich eher verunsichert als informiert.

Rüdiger Lobitz, Meckenheim

What the Health
Wie Konzerne uns krank machen und warum niemand was dagegen unternimmt

Regisseur(e): Kip Andersen, Keegan Kuhn
Format: Dolby, PAL
Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0), Englisch (Dolby Digital 2.0)
Bildseitenformat: 16:9
FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
Studio: Polyband/WVG, September 2017
Spieldauer: 88 Minuten

Preis: 14,99 €

 

Lesetipp

Buchrezension von Rüdiger Lobitz, Meckenheim Stefans Kochbuch

Einfache, schnelle & gesunde Rezepte

Der Autor und Herausgeber – Polizist, Fitnesstrainer und Ernährungsberater – erhebt den Anspruch, dass sein Kochbuch „ein wenig anders sein möchte“. In einem Punkt ist ihm das gelungen: der Erlös für dieses Buch wird eigenen Angaben zufolge komplett für gemeinnützige Zwecke gespendet.

Offensichtlich der Low-Budget-Produktion geschuldet, hat der Autor auf ein Lektorat verzichtet. Darüber mag man bei einem gemeinnützigen Projekt schon mal hinweg schauen, ebenso, dass man als Leser geduzt wird. Schwerer wiegt es da schon, dass an den Rezepten nicht vermerkt ist, für wie viele Personen sie gedacht sind. Von den Mengen der Zutaten her vermutet man vier Personen, es könnten aber auch schon mal fünf bis sechs sein.

Stefans Kochbuch ist eigentlich der falsche Titel. Denn es handelt sich hier keineswegs um eigene Kreationen des Autors, sondern schlicht um gesammelte Rezepte, wie man sie in einschlägigen Internetportalen zu Hunderten findet – dann meist mit einem Bild dabei, wie das Gericht aussehen könnte. Die rund 400 Rezepte hat der Autor so abgewandelt, dass sie seinen Ansprüchen nach einer gesunden und ausgewogenen Ernährung entsprechen. Es ist allerdings nicht erkennbar, worin der besondere ernährungsphysiologische Vorteil dieser Rezepte bestehen soll.

Als Leser kann man nicht beurteilen, ob das ein oder andere Rezept schon vor seiner Abwandlung nicht funktioniert hätte – es sieht jedenfalls so aus, als ob der Autor die Mehrzahl der Rezepte nicht selbst ausprobiert hätte. Ganze Lauchstangen (ungeputzt!) zu kochen, da braucht man schon Mut und Großküchenequipment; das ein oder andere Brötchen oder Brot hat zumindest nach den Leitsätzen nichts mit Brot und Kleingebäck gemein, wegen des hohen Zucker- und Fettanteils wären es Feine Backwaren, zum Beispiel Rührkuchen. Es sind eine Menge Zweifel angebracht, was die Umsetzbarkeit und Sinnhaftigkeit vieler Rezepte betrifft.

Rezeptentwicklung ist nicht trivial. Neben einem profunden Basiswissen ist auch viel Erfahrung und Fantasie notwendig – und last but not least muss jedes neue Rezept mindestens zweimal gekocht/gebacken werden, um zu prüfen, ob es tatsächlich reproduzierbar ist.

Stefans Kochbuch ist im Selbstverlag erschienen, hat keine ISBN und ist demzufolge auch nicht über den Buchhandel zu beziehen. Es ist ausschließlich über den Autor selbst erhältlich, vorzugweise in digitaler Form. Dann beträgt die Mindestspende 5,00 Euro, die Printversion kostet 20,00 Euro.

Bestelladresse:
Stefan Rhein
Raiffeisenstraße 67a
56072 Koblenz
kochbuch@stefanrhein.com
www.stefanrhein.com

Rüdiger Lobitz, Meckenheim

Veranstaltungstipp

Kompaktinfos aus der Medizin GastroHighlights 2018

Neuigkeiten des letzten Jahres aus dem Fach Gastroenterologie und Hepatologie präsentieren die GastroHighlights bereits zum 19. Mal in Österreich. Experten aus der Schweiz, aus Deutschland und Österreich referieren innerhalb von circa vier Stunden über die wichtigsten Erkenntnisse ihres jeweiligen Spezialfachs. Dabei geht es um Hepatologie, Pankreaserkrankungen, gastrointestinale Tumore, Endoskopie, Ösophaguserkrankungen, Dyspepsie, Ulkuserkrankungen, Helicobacter pylori, Kolontumore, funktionelle Erkrankungen und chronisch entzündliche Darmerkrankungen.

Termin: 15. Dezember 2018 von 09.00 bis 13.00 Uhr

Veranstaltungsort: Vienna Marriott Hotel, Parkring 12a, A-1010 Wien

E-Mail: azmedinfo@media.co.at

Informationen und Anmeldung: Ärztezentrale Med.Info, Helferstorferstraße 4, PO Box 155, A-1011 Wien, Tel.: +43/1 531 16 – 37

Internet:  www.gastrohighlights.org

VERANSTALTUNGSTIPP

Junges Forum Public Health Nutrition Teller, die die Welt bedeuten

Prävention von Mangelernährung aus Sicht der Bevölkerung

Das studentische Forschungsprojekt ProPHN des Masterstudiengangs Public Health Nutrition lädt zum 8. Jungen Forum Public Health Nutrition an der Hochschule Fulda ein. Es beleuchtet verschiedene Dimensionen der Mangelernährung auf globaler und nationaler Ebene. Ausgangspunkt ist der Global Nutrition Report 2017, der das Problem der Mangelernährung fokussiert und den Zusammenhang zu den so genannten Sustainable Development Goals (SDGs) aufzeigt.

Das Junge Forum richtet sich insbesondere an Studierende und junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus dem disziplinären und interdisziplinären Umfeld von Public Health Nutrition, darüber hinaus an Absolventinnen und Absolventen, Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber sowie Berufstätige aus Forschung und Praxis.

Termin: 22.11.2018 von 9.30 Uhr bis 16.00 Uhr

Veranstaltungsort: Hochschule Fulda, Halle 8 (Gebäude 52), Leipziger Straße 123, 36037 Fulda

E-Mail: prophn@oe.hs-fulda.de

Programm und Anmeldung: https://www.hs-fulda.de/oecotrophologie/transfer/tagungen/junges-forum-phn-2018/
 

Veranstaltungstipp

ÖGE Jahrestagung 2018 Ernährungstrends, Lebensstil und Sporternährung

Ein aktiver und gesundheitsförderlicher Lebensstil ist die Zauberformel für Fitness und Lebensqualität in jedem Alter. Wie das wissenschaftlich untermauert wird, aber auch in der Praxis umgesetzt werden kann, möchte die diesjährige Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Ernährung (ÖGE) aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchten. Im Fokus stehen unter anderem die Förderung eines „gesunden“ Breitensports, neue Erkenntnisse zur Optimierung der Leistungsfähigkeit im Spitzensport, Prävention und unterstützende Therapie chronischer Erkrankungen sowie die unter Ausdauer- und Kraftsportlern weit verbreiteten Ernährungstrends.

Termin: 15.-16. November 2018

Veranstaltungsort: Festsaal des Bundesamtsgebäudes, Radetzkystraße 2, A-1030 Wien

Informationen und Anmeldung: ÖDG-Geschäftsstelle, c/o AGES Bürotrakt WH, Spargelfeldstraße 191, A-1220 Wien, Tel. +43 (1) 7147193

E-Mail: info@oege.at

Programm:  https://www.oege.at/images/PDF/JT_2018_Programm_web5.pdf

Veranstaltungstipp

22. Heidelberger Ernährungsforum für Ärzte und Ernährungsfachkräfte Lipide im interdisziplinären Diskurs Bedeutung für Gesundheit und metabolische Erkrankungen

Seit einigen Jahren werden Leitsätze einer ausgewogenen Ernährung mit hohem Kohlenhydrat- und niedrigem Fettanteil international in Frage gestellt und überdacht. Der Einfluss der Lipide auf Gesundheit und metabolische Erkrankungen scheint unklarer denn je.

Das 22. Heidelberger Ernährungsforum beleuchtet die Stoffklasse der Lipide interdisziplinär aus Sicht der Medizin, der Grundlagenwissenschaften und der Wirtschaft. So ist das Programm breit gefächert und reicht von der Kulturgeschichte der Fette über Fettkonsum, ernährungsphysiologische Fragestellungen, Kostformen mit unterschiedlichen Fettanteilen, Psychologie, Sensorik, Nachhaltigkeit bis zur Ernährungs- und Arztpraxis.

Termin: 16.-17. November 2018

Veranstaltungsort: Conference Center Dr. Rainer Wild-Holding, Mittelgewannweg 10, 69123 Heidelberg

Informationen und Anmeldung: Online unter www.gesunde-ernaehrung.org

E-Mail: veranstaltungen@gesunde-ernaehrung.org

Veranstaltungstipp

Kongress in Wien Anti-Aging, Altersprävention und Alterskrankheiten

Um Menopause, Andropause und Anti-Aging aus verschiedenen Blickwinkeln geht es auf dem interdisziplinären Wiener Menopause-Kongress Anfang Dezember, den die Österreichische Menopausegesellschaft veranstaltet. Er bietet ein breites Themenspektrum vom demografischen Wandel, Verfahren der Schulmedizin, Naturheilkunde, TCM, Ayurveda, Umweltmedizin, Ernährungs- und Bewegungstherapie bis zum Stellenwert der Männermedizin. Die Prävention von Silent Inflammation, Schadstoffe aus der Umwelt und Demenz sind ebenfalls Vortragsthemen.

Termin: 6.-8. Dezember 2018

Veranstaltungsort: Hotel Hilton Wien, Am Stadtpark 1, A-1030 Wien

Informationen und Anmeldung: Kuoni Congress Vienna, Kongress-Sekretariat,
Lerchenfelder Gürtel 43, A-1160 Wien, Tel.: +43 1 319 76 90-29

E-Mail: menopause@at.kuoni.com
Internet:  www.menopausekongress.at

VERANSTALTUNGSTIPP

Sonderausstellung Das menschliche Genom – Was uns einzigartig macht

Warum ist jeder Mensch anders? Woher kommen gewisse Begabungen? Warum verläuft das Älterwerden bei manchen beneidenswert gut, bei anderen (leider) nicht? Wie können wir Krankheiten vorbeugen?

Vom 24. Februar 2018 bis zum 6. Januar 2019 beschäftigt sich die Ausstellung „Das menschliche Genom – Was uns einzigartig macht“ im MUSE - Museum für Wissenschaft in Trient (Italien), mit Fragen, die uns alle betreffen. Anhand eines interaktiven Parcours mit zahlreichen multimedialen Elementen und Exponaten, die auf sehr persönlicher Ebene berühren, Videos und effektvollen Multiprojektionen sowie durch Kunstvermittlung beschäftigt sich die Ausstellung mit drei grundlegenden Fragen zum genetischen Erbe des Menschen: Wie viel zählt die DNA? Welche anderen Faktoren spielen bei ihrer Definition eine Rolle (z. B. Umwelt, Lebensstile)? Wie und bis zu welchem Grad können wir verändernd eingreifen?

Die Ausstellung richtet sich an Jugendliche und Erwachsene und bietet – auch für Schulen – interessante Ansätze sowie Möglichkeiten zur Wissensvertiefung.

Die Erklärungstexte zur Ausstellung sind dreisprachig verfasst (Italienisch, Englisch, Deutsch).

Dauer der Ausstellung:
24. Februar 2018 bis 6. Januar 2019

Ort:
MUSE - Museo delle Scienze
Corso del Lavoro e della Scienza, 3
38122 Trento
Italien

Weitere Informationen:

Internet: http://www.muse.it
E-Mail: museinfo@muse.it

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