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Verhältnisprävention

Die Idee einer Sondersteuer auf energiedichte fett- und zuckerreiche Lebensmittel ist zurzeit in aller Munde. Beispiele aus dem Ausland deuten auf Konsumrückgänge bei besteuerten Produkten hin

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mit Zucker bestreute Muffins
iStock / jackfoto
Ernährung im Fokus 11-12|2017
November/Dezember 2017
Schwerpunktthema

Verhältnisprävention

Die Idee einer Sondersteuer auf energiedichte fett- und zuckerreiche Lebensmittel ist zurzeit in aller Munde. Beispiele aus dem Ausland deuten auf Konsumrückgänge bei besteuerten Produkten hin.

Leseprobe

Schokogeld
Die Zuckersteuer - Mittel zur breitenwirksamen Prävention von Adipositas?
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Alle Themen dieser Ausgabe

Editorial

Kurz gefasst

Nachlese

Schwerpunkt

Prof. Dr. Stefan K. Lhachimi, Thomas Heise

Die Zuckersteuer

Mittel zur breitenwirksamen Prävention von Adipositas?

Die Idee einer Steuer auf hochkalorische fett- und zuckerreiche Lebensmittel (oft einfach „fat tax“ genannt) oder zumindest auf Süßgetränke ist zurzeit in aller Munde. Obwohl die zugrundeliegende ökonomische Theorie sowie die bekannten Vergleichsbeispiele Alkohol- und Tabaksteuern in ihren Aussagen recht eindeutig sind, steckt der Teufel im Detail.

Schwerpunkt

Regina Hemme

Alkoholkonsum in Deutschland

Wirtschaftspolitische Möglichkeiten der Alkoholprävention

Alkoholkonsum ist in Deutschland weit verbreitet und gesellschaftlich akzeptiert wie kaum ein anderes Suchtmittel. Jedes Jahr sterben rund 74.000 Menschen an den direkten und indirekten Folgen ihres Alkoholkonsums. Dennoch werden die gesundheitlichen Gefahren durch Alkohol in unserer Gesellschaft häufig verharmlost oder unterschätzt. Welche Faktoren begünstigen den Alkoholkonsum? Weiche staatlichen präventiven Maßnahmen wären denkbar?

Extra

Dr. Alexander Ströhle, Dr. Andreas Hahn

Gesünder mit vegetarischer Ernährung!?

Fakten und Fiktionen

Waren Vegetarier noch in den 1990er-Jahren eine Randgruppe, teilweise als „sektiererhafte Spinner“ belächelt, so ist die fleischlose Kost inzwischen in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Besonders beliebt sind vegetarische Ernährungsformen bei jungen, gebildeten Frauen in den urbanen Zentren. Aber sind Vegetarier und Veganer tatsächlich gesünder?

Lebensmittelrecht

Zwischenruf

Dr. Annette Rexroth

Wird das Chlorhühnchen in der EU doch noch salonfähig?

Die heiß geführte Debatte über Chlorhühnchen aus den USA vor dem Hintergrund der Verhandlungen zum Freihandelsabkommen TTIP dürfte noch jedem in Erinnerung sein. Während bei den Amerikanern die chemische Behandlung von Schlachtkörpern mit Milchsäure und Chlordioxid zur Desinfektion zulässig ist, lehnten die Europäer sie vehement ab. Was ist passiert?

Wissen für die Praxis

Forschung

Wunschthema

Dr. Lioba Hofmann

Hypertonie und Ernährung

Prävention und Therapie

Bluthochdruck ist der wichtigste Risikofaktor der Gesamtmortalität in Deutschland. Die Wahrscheinlichkeit für zukünftige Komplikationen steigt kontinuierlich mit seiner Höhe. Die Europäischen Leitlinien stellen in Prävention und Therapie der Hypertonie nicht-medikamentöse Maßnahmen wie mehr Bewegung, Gewichtskontrolle und gesunde Ernährung in den Vordergrund.

Esskultur

Stephanie Rieder-Hintze

Essen in Afrika

Äthiopien und Ostafrika

Die Esskultur in Afrika hat eine faszinierende Dimension. Denn sie ist weit mehr als ein Produkt der „Armenküche“ und besticht durch Originalität, Kreativität und die Qualität der besonderen, landestypischen Zutaten. Das zeigt sich deutlich in den Ländern Ostafrikas. Sie sind seit Jahrhunderten von äußeren Einflüssen und intensiv genutzten Handelsrouten geprägt.

Methodik & Didaktik

Christine Maurer

Webinare anbieten

Ein kleines Brevier

E-Learning an Schulen, Einsatz von Erklärvideos, die so selbstverständlich genutzten Youtube®-Videos, Webinare – der Alltag von Schülern und Klienten ist gefüllt mit neuen Lernformen. Daher ist es Zeit, dass sich Lehrende und Beratende positionieren – und selbst mitmachen.

Tipps für die Praxis

Das eigene Umfeld gesundheitsförderlich gestalten

Prävention & Therapie

Dr. Maike Groeneveld

Mikrobiota und Ernährung

Die Nahrung ist einer der wichtigsten Einflussfaktoren auf Zusammensetzung und Aktivität der Mikrobiota im Darm. Auch wenn diese Zusammenhänge noch nicht bis ins Einzelne erforscht sind, kristallisieren sich bereits einige Nahrungselemente heraus, die sich eher günstig oder eher ungünstig auswirken. Ernährungsfachkräfte können dieses Wissen gezielt für Ernährungsberatung und -therapie nutzen.

Ernährungspsychologie

Dr. Christoph Klotter

Ernährungsberatung

Begründung und Auftrag

Für uns ist es heute selbstverständlich, dass es ein Riesenarsenal an Beratungsangeboten gibt. Wir sind gleichsam davon umstellt: Ernährungs-, Ehe-, Erziehungs-, Berufs-, Schuldnerberatung und viele mehr. Die Vielzahl an Beratungsangeboten wird in der Regel darauf zurückgeführt, dass die Lebensführung in einer unübersichtlich gewordenen Welt komplizierter geworden ist.

Bücher

Medien

Ernährung im Fokus - Online Spezial

Intervallfasten

Frau sitzt vor leerem Teller
iStock_djedzura

Intervallfasten kann helfen, gewohnte Ernährungsmuster zu durchbrechen und nachhaltig zu verändern.

mehr...
Cholesterin natürlich senken
Humboldt

Lesetipp

Cholesterin natürlich senken

Niedriges Cholesterin gleich ein hohes Maß an Gesundheit - ganz so einfach ist es leider nicht, erklärt die Ernährungswissenschaftlerin Dr. Andrea Flemmer. Dennoch kann jeder selbst etwas tun, um den Cholesterinspiegel zu beeinflussen. Alle wichtigen Informationen gibt es kompakt und übersichtlich auf 144 Seiten.

Cholesterin gilt als Mitverursacher verschiedener Krankheiten wie Schlaganfälle oder Arteriosklerose. Mit der richtigen Lebensmittelauswahl ist der Cholesterinspiegel oft einfach in den Griff zu bekommen. Hierfür beantwortet die Autorin zuerst die Basisfragen: Was ist Cholesterin? Warum braucht der Körper es und muss ich überhaupt etwas daran ändern? Klar und präzise formuliert erklärt sie Allgemeines rund um den vielgenannten Stoff. Fette und die richtige Auswahl spielen an dieser Stelle natürlich eine besonders große Rolle.  

Neben wissenschaftlichen Hintergründen gibt es auch praktische Tipps zum Essen im Alltag: Leser erfahren, welche Pfanne am besten geeignet ist und was genau darin zubereitet werden soll. Einzelne Lebensmittel wie Grüner Tee, Bärlauch oder Kakao stehen ebenso in besonderem Zusammenhang mit Cholesterin wie Vollwerternährung oder die mediterrane Küche. Diese nimmt die Autorin daher genauer unter die Lupe.

Nicht nur einzelne Lebensmittel, sondern auch ganze Stoffgruppen sind für den Cholesterinspiegel wichtig. Sekundäre Pflanzenstoffe wie Glucosinolate oder Saponine, Ballaststoffe, Vitamine E oder Coenzym Q10 finden ausführliche Beachtung. Für den Praxisbezug steht dabei stets eine Tabelle mit den Gehalten der Stoffe in Brokkoli, Paprika und Co bereit.

Ob die Wortwahl „Heilmittel“ gerechtfertigt ist, muss jeder selbst entscheiden. Mit den ausführlichen Erklärungen und einfachen Merksätzen motiviert das Buch jedenfalls definitiv dazu, sich das Basiswissen zum Thema Cholesterin anzueignen. Ein wenig Konzentration müssen absolute Laien jedoch mitbringen, um bei Triglyceriden, Trans-Fettsäuren und Polyphenolen den Überblick zu behalten. Dennoch eignet sich das Buch mit bunten Bildern, übersichtlicher Struktur und verständlichen Erklärungen durchaus auch für Einsteiger.

Rezension: Julia Schächtele, Osnabrück

Cholesterin natürlich senken
Heilmittel, die den Cholesterinspiegel regulieren - Das können Sie selbst tun

Dr. Andrea Flemmer

Schlütersche Verlagsgesellschaft, Hannover 2016, 144 Seiten,
ISBN 978-3-89993-886-9, 19,90 Euro

Landfrauenküche
Verbraucherzentrale

Lesetipp

Die besten Rezepte für jede Jahreszeit - Landfrauenküche

Wie man es von der Verbraucherzentrale erwartet, ist Landfrauenküche deutlich mehr, als „nur“ ein Kochbuch. Gleich auf den ersten Seiten berichten die Autorinnen in anschaulichen Reportagen von einen Obst- und Gemüseerzeuger, einem Bioland-Betrieb mit Kühen und Schweinen sowie von einem Hof, der sich der Züchtung vom Aussterben bedrohter Tierrassen verpflichtet hat. Auf allen drei Höfen spielt die Direktvermarktung eine große Rolle. So öffnet sich der Kreis zu den Themen Regionalität und Saisonalität, denen sich das Buch ausführlich und sachkundig widmet. Das gilt auch für das Kapitel „Gut planen, einkaufen und lagern“. Es erläutert unter anderem die wichtigsten Fakten zum Mindesthaltbarkeitsdatum, zur richtigen Kühlschrank-Lagerung und zum Einfrieren.

Derartig eingestimmt machen die nach den vier Jahreszeiten eingeteilten, rund 100 Rezepte viel Lust darauf, traditionelles Gemüse mal klassisch, oft aber ganz anders zuzubereiten: Spinat- oder Spargelsuppe, Gemüselasagne oder Stielmusgratin, Sommer- oder Rosenkohlsalat. Und auch bei den Fleisch- und Fischgerichten stehen neben einigen Klassikern wie Gulaschtopf oder Sauerbraten raffinierte neue Ideen im Vordergrund: Fischfrikadellen mit Dill, Rinderfilet aus dem Ofen oder feine Wildsuppe. Und natürlich spielt bei den süßen Kreationen heimisches Obst die Hauptrolle: Äpfel, Birnen, allerlei Beeren, Rhabarber, Kirschen und Pflaumen werden zu klassischen Kuchen, fruchtigen Desserts oder süßen Konfitüren verarbeitet.

Landfrauenküche hebt sich deutlich von der Vielzahl an Hochglanz-Kochbüchern ab, die den Markt heute beherrschen. Es glänzt stattdessen (auf Recycling-Papier gedruckt) mit einer begrenzten, dafür aber sehr geschickten Auswahl an Rezepten, die oft mit wenigen Zutaten auskommen. Dadurch sowie angesichts der vielen praktischen Tipps im Vorspann eignet es sich auch gut als Grundkochbuch für Anfänger.

Rezension: Gabriela Freitag-Ziegler, Bonn

Landfrauenküche – Die besten Rezepte für jede Jahreszeit
Verbraucherzentrale NRW

Claudia Boss-Teichmann, Monika Mott, Marita van Koeverden-Göbel

176 Seiten, 2014, ISBN: 978-3-86336-036-8, 5,00 Euro

Veranstaltungstipp

11. Herbsttagung der DDG und 41. Hypertonie-Kongress der DHL© in Mannheim Volkskrankheiten Diabetes und Bluthochdruck: vorbeugen, erkennen, behandeln

Am 10. und 11. November 2017 finden die 11. Herbsttagung der Deutschen Diabetes Gesellschaft (DDG) und der 41. Hypertonie-Kongress der Deutschen Hochdruckliga e.V. (DHL©) im Congress Center Rosengarten in Mannheim statt. Die zweitägige Veranstaltung der beiden Fachgesellschaften widmet sich neuesten Forschungserkenntnissen zu Diabetes und Bluthochdruck und ihrer Umsetzung in den Behandlungsalltag. Der Schulterschluss zwischen beiden Gesellschaften ermöglicht interdisziplinäre Betrachtungsweisen und trägt zu einer effektiveren Bekämpfung der beiden häufig gemeinsam auftretenden Volkskrankheiten bei.

Gemeinsame Themen der DDG und DHL

  • Prävention von Volkskrankheiten – möglich und effektiv?
  • Ernährung und Lebensstil
  • Updates zu Medikamenten und neuen Therapieformen
  • Diabetes und Bluthochdruck in der Schwangerschaft
  • Folgeerkrankungen von Diabetes und Hypertonie
  • Notfälle bei Diabetes und bei Hypertonie
  • Technologie, Digitalisierung und neue Medien
  • Gefäßsteifigkeit bei Hypertonie und Diabetes
  • Psychosoziale Aspekte und Schulungsthemen bei Diabetes und Hypertonie

Spezifische Diabetes-Themen

  • Diabetischer Fuß und Neuropathie
  • Adipositas und Erkrankungen des Verdauungstraktes
  • Häufige Infektionen bei Diabetes

Spezifische Hypertonie-Themen

  • Individueller Zielblutdruck
  • Updates zu sekundären Hypertonieformen
  • Strategien bei therapieresistenter Hypertonie

Termin: Freitag, 10. bis Samstag, 11. November 2017

Veranstaltungsort: Congress Center Rosengarten, Rosengartenplatz 2 68161 Mannheim

Information und Anmeldung:
http://www.herbsttagung-ddg.de/home.html
https://www.hochdruckliga.de/veranstaltungsdetails/events/485.html

Veranstaltungstipp

ÖGE Jahrestagung 2017 vom 9. - 10. November 2017 Ernährungstrends und aktuelle Fragen der Nachhaltigkeit

Das persönliche Ernährungsverhalten und die globalen Ernährungssysteme haben weitreichende Effekte auf Umwelt, Klima oder Wasser- und Landverbrauch. Aus diesem Grund gilt es die ganzheitlichen Zusammenhänge von „Nachhaltigkeit in der Ernährung“ besonders zu betrachten. Das reichhaltige wissenschaftliche Programm der diesjährigen ÖGE-Tagung behandelt deshalb die „Nachhaltigkeit in der Ernährung“ als Schwerpunktthema und wird das reichhaltige wissenschaftliche Programm bis hin zur Podiumsdiskussion durchziehen.

Termin: 9. bis 10. November 2017

Veranstaltungsort:  Festsaal des Bundesamtsgebäudes, Radetzkystr. 2, 1030 Wien

Information:  AGES Bürotrakt WH, Spargelfeldstraße 191, 1220 Wien
Tel.: +43/1/714 71 93, Fax: +43/1/718 61 46, www.oege.at, E-Mail: info@oege.at

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Ernährung im Fokus ist eine Zeitschrift für Fach-, Lehr- und Beratungskräfte. Sie bietet Aktuelles aus Lebensmittelpraxis und Esskultur, Ernährungslehre und Diätetik, Lebensmittelrecht und Verbraucherschutz, Ernährungsbildung und Kompetenzentwicklung. . . mehr...

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So schmeckt mir Werbung - Baustein zur Verbraucherbildung für die Klassen 3 bis 6

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Werbung begegnet Kindern überall. Mit dem Baustein zur Verbraucherbildung trainieren sie ihre Medienkompetenz und lernen, kompetent mit Werbung umzugehen.. mehr...

Literaturverzeichnis

Das Literaturverzeichnis der neuen Ausgabe 11-12/2017 finden Sie hier:

Zum Download