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Selbstständig als Ernährungsfachkraft

Wer sich als Ernährungsfachkraft selbstständig machen und erfolgreich sein will, muss viel beachten: formale Regelungen und ein Zertifikat zur Qualitätssicherung sind nur Grundvoraussetzungen.

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Frauen mit Luftballons
Fotolia / contrastwerkstatt
Ernährung im Fokus 03-04/2018
März/April 2018
Schwerpunkt

Erfolgreich als selbstständige Ernährungsfachkraft

Immer mehr Ernährungsfachkräfte machen sich auf den Weg in die Freiberuflichkeit. Für den Start in eine qualifizierte Selbstständigkeit sind viele Vorbereitungen notwendig. Was ist wirklich wichtig?

Leseprobe

Mann und Frau im Gespräch
Optimierung des Beratungsprozesses in der Ernährungstherapie
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Alle Themen dieser Ausgabe

Editorial

Kurz gefasst

Nachlese

Schwerpunkt

BIRGIT BLUMENSCHEIN

Erfolgreich in der Selbstständigkeit

Ernährungsfachkraft der „neuen“ Generation

Immer mehr Ernährungsfachkräfte machen sich auf den Weg in die Freiberuflichkeit. Für den Start in eine qualifizierte Selbstständigkeit sind viele Vorbereitungen notwendig. Was ist wirklich wichtig?

Schwerpunkt

DR. UTE BREHME •JÉRÔME KREUTZ •SILKE KROLL •ANNE MÜLLER •MICHAEL WOYKE

Traumberuf Ernährungsberater

Formale Regelungen, die Berufsanfänger und Quereinsteiger kennen sollten

„Wie werde ich Ernährungsberater?“ Zu wohl kaum einem anderen Berufsbild gibt es derart viele und sich widersprechende Informationen. Was sollten Schulabgänger, Berufsanfänger und Quereinsteiger unbedingt wissen, bevor sie sich für eines der Qualifizierungsangebote entscheiden.

Glosse

STEFAN HACKENBERG

Eins, zwei, drei – ich bin dabei!

Selbstständig als Ernährungsberaterin

Schwerpunkt

DR. UTE BREHME •SILKE KROLL •ANNE MÜLLER •MICHAEL WOYKE

Schritt für Schritt zum Zertifikat

Qualitätssicherung in der Ernährungsberatung

Die sechs Angebote für eine Zertifizierung oder Registrierung für die primärpräventive Ernährungsberatung bieten sowohl Berufsanfängern als auch berufserfahrenen Fachkräften vielfältige Möglichkeiten der Weiterqualifizierung. Sie stellen eine wichtige Maßnahme der Qualitätssicherung und – angesichts eines undurchsichtigen „Ernährungsberater“-Markts – auch des Verbraucherschutzes dar.

Extra

DR. CLAUDIA LAUPERT-DEICK

Optimierung des Beratungsprozesses in der Ernährungstherapie

Vor allem von Medizinern ist immer wieder zu hören, dass eine Ernährungstherapie wenig effektiv sei und langfristig kaum zum gewünschten Ziel führe. Ernährungstherapeuten beklagen, dass Zuweisungen durch Ärzte viel zu selten erfolgen und diese nur wenig über die positiven Auswirkungen einer Ernährungstherapie auf den Krankheitsverlauf wüssten.  Wie lässt sich das Ansehen von Ernährungstherapie verbessern und die Kooperation zwischen Ökotrophologen und Medizinern zum Nutzen der Patienten steigern?

Zwischenruf

DR. FRIEDHELM MÜHLEIB

Zukunft? Jugend fragen? – Lieber nicht!

Lebensmittelrecht

Wissen für die Praxis

Forschung

Wunschthema

RÜDIGER LOBITZ

Urgetreide – mehr Schein als Sein?

Gemeinhin werden die zur Gattung Weizen gehörenden Getreidearten Einkorn, Emmer, Dinkel und Khorasan-Weizen sowie Waldstaudenroggen als „Urgetreide“ bezeichnet. Diese Getreidearten wurden in der Vergangenheit züchterisch weniger stark bearbeitet und sind deshalb den Wildpflanzen näher. Viele Verbraucher assoziieren bestimmte Eigenschaften wie „Ursprünglichkeit“, „Natürlichkeit“ oder „Gesundheit“ mit der jahrtausendealten Herkunft. Was ist dran?

Schule - Beratung

Welternährung

IRMGARD JORDAN •MARIE KAMRAD •JULIUS TWINAMASIKO •ANNA RÖHLIG •M. GRACIA GLAS •SAHRAH FISCHER •JOHNNY MUGISHA •ERNST-AUGUST NUPPENAU •THOMAS HILGER

Ernährungsstatus von Männern im ländlichen Uganda

Ergebnisse des HealthyLAND-Projekts

Das Projekt „HealthyLAND“ untersucht die Zusammenhänge zwischen Vielfalt im Anbau und Vielfalt in der Ernährung. Ziel ist es zu klären, warum in verschiedenen Gebieten Afrikas keine abwechslungsreiche Ernährung gewährleistet ist, obwohl die Kleinbauern vor Ort meist ausreichend verschiedene Nahrungsmittel produzieren könnten.

Methodik & Didaktik

CHRISTINE MAURER

Meditation – für mehr Ruhe im (Berufs-)Alltag

Unsere Welt heute ist immer stärker auf Aktion, Beschäftigung, Anregung oder Ablenkung ausgerichtet, so dass Ruhe und „Sich-Besinnen“ zu kurz kommen. Doch gerade unsere Geschwindigkeit und die vielen Impulse bringen bewährte und schon seit langer Zeit erprobte Methoden und Techniken wieder in den Fokus.

Ernährungspsychologie

DR. CHRISTOPH KLOTTER

Herausforderungen in der Ernährungsberatung: Traumatisierung

Traumatisierungen werden üblicherweise nicht mit Essproblemen in Verbindung gebracht. Aber sie können damit im Zusammenhang stehen. So können Körper- und Gefühlswahrnehmung, Hunger- und Sättigungsempfinden, das Essverhalten oder der Umgang mit Genussmitteln beeinträchtigt sein.

Prävention & Therapie

ANNA LÜCKEHE •MARGARET SOMMER •Dr. SILYA NANNEN-OTTENS

Phytotherapie bei chronischer Obstipation

Die chronische Obstipation ist eine der häufigsten Zivilisationskrankheiten der westlichen Industrienationen. Die Lebensqualität der Patienten kann dabei stark beeinträchtigt sein. Fast die Hälfte der Patienten ist mit den klassischen Behandlungsmethoden unzufrieden. Eine Alternative bietet in einigen Fällen die Phytotherapie.

Bücher

Medien

Vorschau/Impressum

Online-Spezial

Schwangerenbauch mit gemalter Sonne aus Lotion
Fotolia_Karin & Uwe Annas
Ernährung im Fokus - Online Spezial

Vitamin D in der Schwangerschaft

Vitamin D hat weitreichende Bedeutung für den Schwangerschaftsverlauf und die Entwicklung des Fetus. Daher sollten Schwangere auf eine ausreichende Versorgung mit dem „Sonnenvitamin“ achten.

mehr...
Berglandschaft
BLE

Das fettlösliche Vitamin D3 nimmt unter den essenziellen Mikronährstoffen eine Sonderstellung ein. Es kann durch Sonneneinstrahlung in der Haut gebildet werden.

mehr...

Aktuell

Prof. Dr. Angelika Sennlaub neue Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft

Die Mitgliederversammlung der Deutschen Gesellschaft für Hauswirtschaft e. V. (dgh) bestimmte am 23. Februar 2018 in Stuttgart eine neue Vorsitzende. Professorin Dr. Angelika Sennlaub von der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach wurde einstimmig zur Vorsitzenden gewählt. Seit der letzten Mitgliederversammlung im September 2017 hatte Dr. Inge Maier-Ruppert diese Aufgabe kommissarisch wahrgenommen.

Dem Vorstand der dgh gehören nun an:
- Vorsitzende: 
  Professorin Dr. Angelika Sennlaub, Fachgebiet Catering und Hospitality Services, Hochschule Niederrhein 
- Stellvertretende Vorstandsmitglieder:
  Dr. Inge Maier-Ruppert, Fortbildung und Beratung sozialer Einrichtungen;
  Martina Schäfer, Hauswirtschaftliche Fachberatung;
  Professor Dr. Sascha Skorupka, Fachgebiet Haushaltstechnik, Hochschule Fulda
- Rechnungführendes Vorstandsmitglied:
  Christiane Heeren, Landwirtschaftskammer Niedersachsen
- Geschäftsführendes Vorstandsmitglied:
  Andrea Jenkel, Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro

Deutsche Gesellschaft für Hauswirtschaft e.V. (dgh), Rheine

cover
AT Verlag

Lesetipp

Kochen und backen mit Mohn

75 Rezepte – vegetarisch und glutenfrei, süß und pikant
Buchrezension von Marlein Auge, Kaiserslautern

Die Stars in diesem Buch sind der nussige Weißmohn, der milde Graumohn und der würzige Blaumohn. Alle sind Variationen der Gattung Schlafmohn. In einer zu kurzen, nur zweieinhalb Seiten langen Einleitung erfährt der Leser, dass der Schlafmohn selbst eine Pflanzenart aus der Familie der rund sechshundert Arten umfassenden Mohngewächse ist. die Die Autorin Modesta Bersin, UGB-Gesundheitsberaterin, UGB-Fastenleiterin und DDG-Diabetesassistentin, versichert, dass die für die Küche zugelassenen Mohnsaaten arm an Morphinen sind. Gleichzeitig hebt sie die hohen Gehalte an Calcium, Magnesium, Zink, Kupfer und Mangan sowie die Vielzahl an B-Vitaminen in der Mohnsaat hervor. Außerdem ist Mohnöl reich an Linol- (60-70 %) und Linolensäure (5 %), Vitamin E und Lecithin.

Das Buch gliedert 80 Kochrezepte in sieben Rezeptkapitel. Alle Rezepte sind glutenfrei und vegetarisch. Im „Frühstückskapitel“ findet man leckere Müsli- und Breirezepte, in denen Mohn raffiniert mit anderen ausgefallenen Flocken oder Mehlen kombiniert ist. Im nächsten verrät die Autorin leckere Mohnaufstrichzubereitungen – vom Add-on über den Dip zur gehaltvollen Mohnpaste. Im dritten Kapitel geht es um Rohkost und die Verwendung von Mohnöl und Mohnsaaten in Dressings. Mit 18 Rezepten ist das Kapitel „Hauptgerichte“ bestückt. Hier präsentiert die Autorin viele vegetarische Ofen- und Pfannengerichte. Von Mohnpizza über Mohn-Steinpilz-Gnocchi bis hin zu Buchweizenbratlingen ist alles dabei. Das Brotkapitel fällt dagegen mit fünf Rezepten mager aus. Kuchen-, Dessert- und Gebäckrezepte füllen zusammen die Hälfte des Buches. Hier ist vom Keks über Waffel bis zu Strudel und Torte die Auswahl groß. Sie lässt das Herz so mancher Naschkatze höher schlagen!

Leider verrät das Impressum nicht, wer die Gerichte fotografiert hat. Zu fast allen Rezepten gibt es ein Bild. Die Fotos sind kleine Meisterwerke und machen Lust aufs Ausprobieren.

Marlein Auge, Kaiserslautern

Modesta Bersin
Kochen und backen mit Mohn
75 Rezepte – vegetarisch und glutenfrei, süß und pikant

AT Verlag 2015. 144 Seiten.
ISBN 978-3-03800-779-1
EUR 22,90

Lesetipp

Weniger wertvolle Zutaten

"Downgrading-Liste"  mit Produktbeispielen online

Die Verbraucherzentrale Hamburg hat bei Produkten von bekannten Lebensmittelherstellern geringfügige bis gravierende Verschlechterungen der Rezeptur festgestellt. Wertgebende Zutaten wie Rapsöl, Kakao oder Haselnüsse werden eingespart und häufig durch billigere Inhaltsstoffe oder Aroma ersetzt.

"Downgrading" soll meistens Rohstoffkosten einsparen, ohne die Karten offen auf den Tisch zu legen. Dabei sind die Produzenten nicht um  Ausreden verlegen. Wie ein roter Faden zieht sich die Begründung durch die Firmenantworten, dass es vor allem die Kunden seien, die beispielsweise weniger Kaffee im Fertig-Cappuccino oder einen weniger intensiven Schokoladengeschmack wünschten. "Dass "Downgrading" auch bei Markenherstellern, die oft für höhere Qualität stehen, die Methode der Wahl ist, hat uns überrascht", sagt Silke Schwartau von der Verbraucherzentrale Hamburg.

Anlass für den Produktcheck war die neue Rezeptur für den Schoko-Nuss-Aufstrich Nutella. Ferrero verwendet für dessen Herstellung seit Kurzem weniger Kakao und dafür mehr Magermilchpulver. Ein von der Verbraucherzentrale Hamburg beauftragtes Labor ermittelte in der alten Variante der Schoko-Nuss-Creme einen Kakaoanteil von etwa 8,5 Prozent. Im neuen Nutella fanden sich nur noch rund 7,4 Prozent Kakao. Ferrero sprach bis zuletzt von einer "Feinjustierung", ohne Aussagen über den tatsächlichen Kakaogehalt zu treffen.

Auf der "Downgrading-Liste"  der Verbraucherzentrale Hamburg finden sich neben Nutella weitere namhafte Markenprodukte: Mondelez spart beim Riegel Milka Nussini an Haselnüssen und setzt stattdessen Aroma zu. Homann verwendet für die Herstellung seines Eiersalats weniger Eier, erweitert die Zutatenliste aber um zwei Konservierungsstoffe. Die Honig-Dinkel-Pops der Marke Rewe Bio enthalten statt 30 nur noch 20 Prozent Honig. "Teilweise wird auch einfach mehr Wasser zum Strecken der Produkte eingesetzt oder günstiger Milchzucker durch noch günstigeren Glukosesirup ersetzt", ergänzt Silke Schwartau.

Vor allem bei Hinweisen wie "Verbesserte Rezeptur" oder "Neue Rezeptur" empfiehlt sich ein Blick auf die Zutatenliste. Bei diesen Lebensmitteln könnte sich der Gehalt an wertgebenden Inhaltsstoffen verändert haben.

Verbraucherzentrale Hamburg

Zur "Downgrading-Liste"  der Verbraucherzentrale Hamburg: www.vzhh.de

 

 

 

Veranstaltungstipp

UGB-Symposium: Entlasten – entsäuern – ausscheiden Was bringen Basen-Wochen? | Mit Fasten entlasten

Ernährungs-, Sport- und Fastenexperten zeigen, dass es keiner fragwürdigen und teuren Produkte bedarf, um den Stoffwechsel in Gang zu bringen und Ausscheidungsvorgänge anzukurbeln.  So spielen vor allem die Ernährung und die Balance des Säure-Basen-Haushalts eine wichtige Rolle bei der Entlastung des Körpers, aber auch körperliche Aktivität kann dazu beitragen, den Körper von „Altlasten“ zu befreien.
Ernährungsberater, Fastenleiter, Gesundheits- und Fitnesstrainer erhalten das nötige Knowhow, um ein entsprechendes Beratungs- und Kursangebot professionell durchführen zu können.

Das Symposium wird allen UGB-AbsolventInnen im Bereich Ernährung und Fasten sowie Ernährungsberatern UGB mit 14 Zeitstunden (18 UE) als Fortbildung anerkannt. Für den QUETHEB-Fortbildungsnachweis wird die Tagung mit 3 Punkten (Modul F) anerkannt, vom VFED gibt es 14 Fortbildungspunkte und für die kontinuierliche Fortbildung von Zertifikatsinhabern der DGE, des VDD und des VDOE 12 Punkte.

Termin: 13.-15. April 2018

Veranstaltungsort: Seminarzentrum Fünfseenblick am Edersee, Edertal

Information und Anmeldung: UGB-Akademie, Sandusweg 3, D-35435 Wettenberg, Tel. (+49) 06 41 / 80 89 60

Internet: www.ugb.de/symposium

 

 

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Ernährung im Fokus ist eine Zeitschrift für Fach-, Lehr- und Beratungskräfte. Sie bietet Aktuelles aus Lebensmittelpraxis und Esskultur, Ernährungslehre und Diätetik, Lebensmittelrecht und Verbraucherschutz, Ernährungsbildung und Kompetenzentwicklung. . . mehr...

Die Ernährungspyramide - Kompendium für Ernährungsfachkräfte

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Heft Die Ernährungspyramide - Kompendium für Ernährungsfachkräfte

Das Begleitwerk für die Beratung mit der aid-Ernährungspyramide. Neben Hintergrundinformationen zu den Prinzipien des Pyramiden-Modells, Arbeitsmethoden und Fallbeispielen gibt es praktische Anregungen für kreative Einzel- und Gruppenberatungen. mehr...

Die Ernährungspyramide - Tischaufsteller

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Tischaufsteller Die Ernährungspyramide - Tischaufsteller

Die Ernährungspyramide als praktischer Tischaufsteller ist perfekt für Kantinen, Gesundheitstage oder die Beratungspraxis. Sie zeigt auf einen Blick, wie ein ausgewogener Speiseplan aussehen sollte. mehr...

Die aid-Ernährungspyramide - Tischsystem mit Fotokarten

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Beratungsmaterial Die aid-Ernährungspyramide - Tischsystem mit Fotokarten

Die aid-Ernährungspyramide ist ein leicht verständliches und einfach umsetzbares Modell, mit dem jeder sein Essverhalten überprüfen und verbessern kann. Speziell für die Beratung wurde das handliche und kompakte Pyramiden-Tischsystem entwickelt. mehr...

Literaturverzeichnis

Das Literaturverzeichnis der neuen Ausgabe 03-04/2018 finden Sie hier:

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