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Ernährungsbildung in einer digitalen Welt

Ernährungsbildung ist heute überall: Gute Tipps zu gesundem Essen und Trinken verfolgen uns auf Schritt und Tritt. Doch die Esspraxis sieht oft anders aus. Unverständlich oder folgerichtig?

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Holzdiele mit Hantel und Gemüse
iStock-fizkes
Ernährung im Fokus 09-10/2018
September/Oktober 2018
Schwerpunkt

Ernährungsbildung in einer digitalen Welt

Ernährungsbildung ist heute überall - vom Bioladen bis zum Discounter, analog und zunehmend auch digital. Trotzdem essen viele Kinder immer noch gerne Eis, mögen Jugendliche Energy-Drinks und Kantinengänger Currywurst. Diese Lücke zwischen Ernährungswissen und Esspraxis ist nicht unverständlich, sondern logisch. Die digitale Ernährungskommunikation spielt dabei eine Schlüsselrolle.

Leseprobe

Skifahrer in Reihe mit einem Fuß hoch
Wege aus der Digitalisierungsfalle
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Alle Themen dieser Ausgabe

EDITORIAL

KURZ GEFASST

NACHLESE

SCHWERPUNKT

DR. GUNTHER HIRSCHFELDER

Wege aus der Digitalisierungsfalle

Ernährungskommunikation und Ernährungsbildung

Ernährungsbildung ist heute überall - vom Bioladen bis zum Discounter, analog und zunehmend auch digital. Trotzdem essen viele Kinder immer noch gerne Eis, mögen Jugendliche Energy-Drinks und Kantinengänger Currywurst. Diese Lücke zwischen Ernährungswissen und Esspraxis ist nicht unverständlich, sondern logisch. Die digitale Ernährungskommunikation spielt dabei eine Schlüsselrolle.

SCHWERPUNKT

DR. SILKE BARTSCH, DR. BARBARA METHFESSEL

Zukunftsfähige Ernährungsbildung in einer globalisierten Esswelt

Täglich treffen Menschen Ess- und andere Konsumentscheidungen, deren Voraussetzungen und Folgen nicht mehr überschaubar sind; dennoch haben diese in unterschiedlichen Lebensbereichen (Umwelt, Gesundheit etc.) Folgen für die gesellschaftliche und individuelle Entwicklung. Damit diese Folgen unseres Ernährungshandelns für das Individuum, die Gesellschaft und auch den Erdkreis verträglich sind, sind Wissen und Können als Basis für verantwortungsvolles Handeln notwendig.

LEBENSMITTELRECHT

WISSEN FÜR DIE PRAXIS

FORSCHUNG

GLOSSE

STEFAN HACKENBERG

Reden ist Silber – Genießen ist Gold!

Nicht beim, sondern über Essen reden – das ist die Devise für ein genussvolleres Miteinander. Schließlich stehen in Zeiten von Kochduellen im Fernsehen, Burger-Wettessen auf YouTube und Foodposts in Instagram die Zeichen auf Show. Wo bleibt da der Genuss?

WUNSCHTHEMA

EIKE JOERES, DR. DOROTHEE STRAKA

Pflanzliche Proteine in Käseimitaten

Lebensmitteltechnologische und gesundheitliche Aspekte

In der aktuellen Forschung und Herstellung von Käseimitaten kommt es vermehrt zum Einsatz pflanzlicher Proteine als günstigere und teils ernährungsphysiologisch hochwertigere Alternative zu Eiweißen tierischen Ursprungs. Inwieweit sich verschiedene Pflanzenproteine zum Beispiel auf Sensorik oder ernährungsphysiologische Eigenschaften der Käseimitate auswirken, zeigt eine Übersicht der aktuellen Forschungsergebnisse.

ZWISCHENRUF

DR. SILKE BARTSCH

Präventionsmaßnahme Ernährungsbildung

Die steigende Anzahl von jungen Menschen mit gestörtem Essverhalten ist alarmierend. Präventive Anstrengungen zur Verhinderung von Essstörungen und Übergewicht/Adipositas sind nur bedingt erfolgreich, die Gründe dafür vielfältig und komplex. Ernährungsbildung kann hier vorbeugend wirken.

SCHULE - BERATUNG

METHODIK & DIDAKTIK

CHRISTINE MAURER

Anerkennen, loben oder wertschätzen?

Abgrenzung und Einsatz in der Praxis

Lob ist die Beurteilung einer Leistung und findet deshalb nicht auf Augenhöhe statt. Anerkennung für ein Tun, ein Bemühen ist unabhängig von einem Erfolg.  Wertschätzung sieht den Menschen als Ganzes, in seinem (Da-)Sein. Es ist eine positive, offene Grundhaltung. Wann und wie lassen sich diese verschiedenen Formen des Feedbacks nutzen?

WELTERNÄHRUNG

KATHRIN MEINHOLD, KATJA KEHLENBECK, DAGMAR MITHÖFER, JENS GE BAUER, TSIGE-YOHANNES HABTE, ANTHONY MAINA, DIETRICH DARR

Der Baobab-Baum und sein Beitrag zur Ernährungssicherung in Ostafrika

Das BAOFOOD-Projekt

Er gehört zu den bekanntesten und landschaftsprägenden Bäumen Afrikas – der Baobab. Diese Bäume werden traditionell auf vielfältige Weise genutzt. Die nahrhaften Früchte und Blätter können dazu beitragen, Mikronährstoffmangel in der Region zu bekämpfen. Allerdings lässt sich das Potenzial des Baums noch viel weiter ausschöpfen. Hier setzt das BAOFOOD-Projekt an.

TIPPS FÜR DIE PRAXIS

PRÄVENTION & THERAPIE

SOLVEIG DIETRICH, JOANN KIEBACH, DR. SILYA NANNEN-OTTENS †

Ernährungstherapeutische Ansätze bei funktioneller Dyspepsie

Die funktionelle Dyspepsie ist eine Magen-Darm-Erkrankung, die vor allem den Oberbauch betrifft und die Lebensqualität der Betroffenen zum Teil stark einschränkt. Zusätzlich zur Therapie mit konventionellen Arzneimitteln spielen auch der Lebensstil und vor allem die Ernährung eine entscheidende Rolle für die Kontrolle der Symptome. Diese lassen sich durch Nahrungsmittelauswahl, Mahlzeitengröße, -häufigkeit und -verteilung mildern.

ERNÄHRUNGSPSYCHOLOGIE

DR. CHRISTOPH KLOTTER

Herausforderungen in der Ernährungsberatung: Bulimie

Bulimia nervosa besteht aus Impulsdurchbrüchen beim Essen, in denen große Mengen an Lebensmitteln verschlungen werden. Diese Impulsdurchbrüche sind für die Bulimikerin nicht steuerbar. Aus Angst vor Gewichtszunahme wird das Verzehrte wieder erbrochen, ein Abführmittel genommen oder übermäßig Sport getrieben. Wie kann die Ernährungsberatung helfen?

BÜCHER

MEDIEN

VORSCHAU/IMPRESSUM

Literaturverzeichnis

Das Literaturverzeichnis der neuen Ausgabe 09-10/2018 finden Sie hier:

Zum Download

Online-Spezial

Maedchen isst Kirsche mit verbundenen Augen
KErn
Ernährung im Fokus - Online Spezial

Auf die Sinne - fertig - los

Ein Parcours für den guten Geschmack

Kinder lieben es, wenn Essen bunt und lustig aussieht, fein riecht, knackt, prickelt oder gut schmeckt. Diese Empfänglichkeit für Sinnesreize bietet neue Zugangswege in der Ernährungsbildung.

mehr...
Frau spielt Frisbee auf  Feld
pixabay

Aktuell

Praktische Ernährungsbildung Pfifferlinge mit allen Sinnen prüfen

Lebensmittel der Saison sind gutes Anschauungsmaterial in der Ernährungsbildung. Beispiel Pfifferlinge: Sie stehen ab Spätsommer bis in den Herbst bei vielen Pilzfreunden auf dem Speiseplan. Allerdings stammt die bei uns käufliche Ware überwiegend aus Osteuropa und ist mindestens mehrere Tage alt, denn so viel Zeit vergeht vom Sammeln übers Sortieren, Verpacken und Transportieren. Die Verbraucherzentrale NRW empfiehlt Kunden, die Pilze beim Einkauf genau unter die Lupe zu nehmen und lieber lose Ware statt in Körbchen und Folie verpackte Pilze zu wählen. Denn Pfifferlinge schimmeln und verfaulen unter Folie schneller.

Mit einem Drei-Punkte-Check lässt sich leicht ermitteln, ob Pfifferlinge frisch und einwandfrei sind:

  1. Geruchs- und Sehtest: Pfifferlinge duften aromatisch, sehen prallgelb und saftig aus. Stiele sollten beim Anschnitt innen weiß bis cremefarben, Hüte ohne Ränder und Flecken sein.
  2. Verpackte Ware: Es sollte kein Kondenswasser/Beschlag zu sehen sein und sich keine Feuchtigkeit in der Packung oder an der Folie angesammelt haben.
  3. Achtung: Einzelne verdorbene Pilze können das gesamte Angebot verderben. Sie sind feucht und schmierig, haben schwarze Stellen oder weiße Schimmelspuren, zusammenpappende Lamellen oder zersetzte Hüte. Der Verzehr verdorbener Pfifferlinge kann Übelkeit, Erbrechen, Durchfall und Fieber auslösen! 

Tipp: Wegen der möglichen Schadstoffbelastung nicht mehr als 250 Gramm Wildpilze pro Woche essen.

Quelle: nach Verbraucherzentrale NRW

http://www.verbraucherzentrale.nrw/aktuelle-meldungen/lebensmittel/pfifferlinge-frische-und-qualitaet-beim-kauf-29870

Aktuelles

Studien zeigen deutliche Zusammenhänge Bessere Bildung, bessere Gesundheit!

Menschen mit höherer Bildung leben nicht nur länger, sie können auch mehr Lebensjahre bei guter Gesundheit verbringen. Eine europaweite Studie, die in 22 Ländern über das Ausmaß gesundheitlicher Ungleichheiten durchgeführt wurde, zeigte, dass im europäischen Durchschnitt Bevölkerungsgruppen mit niedrigem Bildungsabschluss ein etwa zweifach höheres Mortalitätsrisiko haben als solche mit hohem Bildungsabschluss. Gebildetere Menschen leben außerdem um bis zu sieben Jahre länger als weniger gebildete Menschen und überleben häufiger schwerwiegende Erkrankungen wie Schlaganfall, Herzinfarkt oder Diabetes. Eine andere Studie aus den USA zeigt darüber hinaus, dass sich die Lebenserwartung in den letzten 30 Jahren je nach Bildungsstand unterschiedlich entwickelt hat, zu Gunsten der Menschen mit höherer Bildung.

Um solche Benachteiligungen abzubauen, bedarf es natürlich in erster Linie einer nachhaltigen Bildungs- und Sozialpolitik. Aber auch Maßnahmen der Ernährungsbildung (z. B. „Food Literacy“) im Rahmen der Erwachsenenbildung können dazu beitragen, Menschen mit niedrigerer Bildung aufzufangen.

Quelle: „Bildung als Faktor für Gesundheit im Alter“, Julia Müllegger; Gesundheit und Bildung, erwachsenenbildung.at, Ausgabe 24 (2015)

Internet: https://erwachsenenbildung.at/magazin/15-24/meb15-24.pdf

Aktuelles

Neues EU-Projekt für Diätologen Online-Training in der Ernährungstherapie

Über den nationalen Tellerrand zu schauen und länderübergreifend zu kooperieren wird auch in der Ernährungstherapie immer wichtiger. Doch Ansätze für Therapien und Diagnosen in der Diätologie sind europaweit von Land zu Land unterschiedlich. Das von der FH St. Pölten (A) geleitete EU-Projekt IMPECD (Improvement of Education and Competences in Dietetics) entwickelte nun einheitliche virtuelle Fallbeispiele für die Ernährungstherapie in Europa. Mittels frei zugänglicher Onlinekurse können Diätologie-Studierende ab sofort an virtuellen Patientinnen und Patienten trainieren. Grundlage dafür ist der gemeinsam mit Forschern der Hochschulen Antwerpen (B), Fulda (D), Groningen (NL) und Neubrandenburg (D) entwickelte „MOOC“ (Massive Open Online Course). Solche offenen Onlinekurse und -vorlesungen bieten Hochschulen heute verstärkt an.

Der Onlinekurs wurde im Vorfeld mit 50 Studierenden aus Österreich, Deutschland, Belgien und den Niederlanden evaluiert. Künftig soll er fest in der Ausbildung von Diätologen verankert und um neue Themen und Fälle erweitert werden.

Informationen: Fachhochschule St. Pölten, Matthias Corvinus-Straße 15, A-3100 St. Pölten
FH-Prof. Alexandra Kolm, MSc., Department Gesundheit
Tel. +43 (0) 676 – 847 228 568
E-Mail: alexandra.kolm@fhstp.ac.at

Internet: www.impecd.eu

Titelbild Naturwerkstatt
AT Verlag

Lesetipp

Buchrezension von Marlein Auge, Kaiserslautern Naturwerkstatt Samen und Gemüse

Mit Kindern Samen gewinnen und säen, Gemüse ziehen und spielerisch entdecken

Dieses Buch lädt auf spielerische und unterhaltsame Art und Weise Kinder, Jugendliche und Erwachsene zu einer Entdeckungsreise in die Welt der Samen und Gemüse ein. Das Buch hat einen hohen Aufforderungs- und Mitmachcharakter. Ein Garten ist nicht zwingend erforderlich. Vieles lässt sich auf dem eigenen Balkon oder in einer Ecke im Hinterhof eines Mietshauses umsetzen.

Die Autorin – Umweltberaterin und Heilpädagogin - Andrea Frommherz motiviert Groß und Klein, sich für das Thema Gärtnern zu interessieren. Sie unterstützt den Leser beim Sammeln und Säen von Samen sowie bei der Pflege der Gemüsepflanzen. Spiele, Experimente und Gärtnern machen die Kreisläufe und Gesetze der Natur unmittelbar erlebbar. Ganz nebenbei vermittelt das Buch sehr viel Wissenswertes über Samen, Sortenvielfalt und Qualität. Das Buch ist frei vom pädagogischen, erhobenen Zeigefinger, arbeitet mit sehr viel Liebe und Spaß am Gärtnern und entwickelt Stück für Stück Freude an der Gartenarbeit.

Die Autorin setzt ihren Schwerpunkt auf neun Gemüsearten: Bohnen, Karotten, Kartoffeln, Kürbisse, Mais, Rote Bete, Salat, Tomaten und Zwiebeln. Das Buch vermittelt nicht nur eine scheinbar verloren gegangene Kulturkompetenz, das Gärtnern, sondern wehrt sich auch gegen die Entfremdung des Menschen von Lebensmitteln. Gärtnern kann so von der Aussaat bis zur Ernte ein Teil unserer selbstbestimmten Versorgung sein.

Ein kurzer Blick ins Buch: Es ist reich bebildert und enthält einige Zeichnungen, die die Formen- und Farbenvielfalt von Gemüse aufzeigen und Lust aufs Blättern machen. Der Leser erfährt, wie Samenbomben hergestellt werden, wie sich Keimlinge besonders gut beim Wachsen beobachten lassen, wie farbenfrohe Bohnenketten entstehen oder eine Kartoffelsalbe für rissige Hände aussieht. Auch das Garen von Mais über der Glut oder das Kochen eines Gemüseeintopfs über dem offenen Feuer sind Themen des Buches.

Andrea Frommherz ist Umweltberaterin und Heilpädagogin. Seit 1992 gibt sie Kurse für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, entwickelt Kurskonzepte im Bereich Umweltpädagogik und ist in der LehrerInnenfortbildung tätig.

Marlein Auge, Kaiserslautern

Naturwerkstatt Samen und Gemüse
Mit Kindern Samen gewinnen und säen, Gemüseziehen
und spielerisch entdecken

Andrea Frommherz
AT Verlag 2015. 216 Seiten, Hardcover

ISBN 978-3-03800-789-0
24,90 EUR

 

Titelbild von "Darm heilt Hirn heilt Körper"
Knaur-Menssana

Lesetipp

Buchrezension von Rüdiger Lobitz, Meckenheim Darm heilt Hirn heilt Körper

Wie wir uns und unsere Kinder richtig ernähren

Die amerikanische Autorin ist Kinderneurologin und gibt in diesem Buch ihre Erkenntnisse aus der eigenen Praxis sowie aus klinischen Fällen ihrer Kollegen weiter. Die statistischen Daten beziehen sich auf amerikanische Verhältnisse – etwa, wenn sie davon spricht, dass Krankheiten und Verhaltensstörungen bei Kindern zwischen drei und 17 Jahren in den letzten zehn Jahren zweistellige Zuwachsraten hatten, wenn sie erwähnt, dass in den USA 75 Prozent der verschreibungspflichtigen Medikamente weltweit konsumiert werden. Ihr Ansatz, dass es nicht ausreicht oder sogar schädlich sein kann, nur Symptome zu unterdrücken, dürfte dagegen Allgemeingültigkeit haben.

Maya Shetreat-Klein legt den Fokus auf die Darmgesundheit. Deren Bedeutung für das Immunsystem wird weithin unterschätzt. Neben seiner Funktion als Verdauungsorgan produziert der Darm drei Viertel aller Neurotransmitter und ist ein wichtiger Teil des Immunsystems.

Resilienz und Widerstandskraft sind der Schlüssel zur Gesundheit, erklärt die Autorin. Dafür bedarf es gesunder Lebensmittel und eines gesunden Umfelds. Dementsprechend nimmt die Beschreibung einzelner Lebensmittelgruppen – zum Beispiel Wasser, Fleisch, Eier, Milch, Süßigkeiten – aber auch das Thema Bodengesundheit, gut drei Viertel des Buchinhalts ein, abgerundet durch Rezeptvorschläge.

Die einfache Formel der Autorin lautet: besseres Essen = funktionierendes Mikrobiom (Darmflora) = optimal versorgtes Gehirn. Das ein oder andere gerät sehr plakativ, etwa wenn die Autorin gegen Aromen, Farb- und Konservierungsstoffe wettert und sie als giftige Zusatzstoffe bezeichnet. Und ob ADHS (Aufmerksamkeitsdefizit-Hyperaktivitäts-Störung), Autismus, Lernstörungen, Angststörungen, Depressionen, Epilepsie, Bipolare Persönlichkeitsstörungen oder ein Tourette-Syndrom nur durch eine gesunde Ernährung geheilt werden können, darf bezweifelt werden.

Gleichwohl handelt es sich um ein lesenswertes Buch, selbst wenn es „nur“ dazu beiträgt, nachdenklich zu werden und die eigene Ernährung und Medikation kritisch zu reflektieren. Ein gewisses Ernährungs-Grundwissen ist vorteilhaft für die Lektüre - um abwägen zu können, welche Aussagen hilfreich sind und welche nicht.

Rüdiger Lobitz, Meckenheim

Darm heilt Hirn heilt Körper: Wie wir uns und unsere Kinder richtig ernähren
Maya Shetreat-Klein (Autorin), Ulrike Strerath-Bolz (Übersetzerin)
Hardcover, 384 Seiten
Verlag Knaur MensSana HC (Oktober 2015)

ISBN 978-3426657676
Preis: 19,99 EUR

Veranstaltungstipp

2. Tagung der ErnährungsUmschau Sichtbar! Hörbar! Vernetzt! – Ernährungskompetenz mitteilen

Wie können sich Ernährungsprofis präsentieren, um als Experten nicht abgehängt zu werden? Wie können sie sich als Fachleute für Ernährungsfragen sichtbar und hörbar machen und breiter beruflich vernetzen? Angesichts der starken Präsenz von Influencern, Self-made-Experten und Hobbybloggern zum Thema Ernährung in den verschiedenen Kanälen von Internet und Social Media fordert diese Aufgabe heraus.

Die zweite Tagung der ErnährungsUmschau liefert Antworten, Handwerkszeug, Denkanstöße und bietet Gelegenheit zur Vernetzung. Zielgruppen der Veranstaltung sind Ernährungsfachkräfte, Einsteiger, Experten in der Neu- und Umorientierung und alle, die in ihrem Beruf und darüber hinaus noch besser wahrgenommen werden möchten.

Termin: 19. Oktober 2018

Veranstaltungsort: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt a.M.

Informationen und Anmeldung: mpm Fachmedien, Redaktion ErnährungsUmschau
Tel. +49 (0) 6403-63772  

E-Mail: eu-redaktion@mpm-online.de

Internet:  https://tagungen.ernaehrungs-umschau.de/#c19440

VERANSTALTUNGSTIPP

Interdisziplinäre Jahrestagung Adipositas: Prävention – Medikation – Operation

Zum ersten Mal veranstalten die Österreichische Adipositas Gesellschaft und die Österreichische Gesellschaft für Adipositas- und Metabolische Chirurgie eine gemeinsame Jahrestagung. Das Themenspektrum ist sehr breit gefächert. So geht es unter anderem um die vielfältigen Herausforderungen und offenen Fragen im Zusammenhang mit der Prävention von Adipositas, den ursächlichen Mechanismen sowie Neues aus der Forschung, einer effektiven Therapie und Möglichkeiten der Pharmakotherapie. Das Thema bariatrische Chirurgie soll aus Sicht der Chirurgen, Internisten, Psychiater/Psychologen und Versicherungsträger beleuchtet werden. Weitere Beiträge behandeln Ernährungs- und Bewegungstherapie aus verschiedenen Blickwinkeln sowie Suchtforschung.

Termin: 19.-20. Oktober 2018
Veranstaltungsort: Tech Gate Vienna, Donau City Straße 1, A-1220 Wien
Informationen und Anmeldung: Österreichische Adipositas Gesellschaft (ÖAG)
Währingerstraße 76/13, A-1090 Wien, Tel.: +43 650 770 33 78   

E-Mail: office@adipositas-austria.org
Internet:  https://www.adipositas-austria.org/1810_jt_details.html

Veranstaltungstipp

Infoabend der DEB- und GAW-Berufsfachschulen Berufswunsch Diätassistent/in?

Die stetig steigende Zahl von ernährungsbedingten Erkrankungen macht die Diätassistenz zu einem wichtigen Partner im Gesundheitssektor. Daher gelten Diätassistenten als Beruf mit Zukunft. Schulabgänger und weitere Interessierte können sich über den Ausbildungsgang Diätassistent/in, aber auch über weitere Ausbildungsgänge informieren und die Unterrichts- und Praxisräume besichtigen. Zugangsvoraussetzungen, Ausbildungsinhalte und berufliche Perspektiven werden erläutert. Bewerber können ihre Unterlagen für den Ausbildungsstart im September 2019 mitbringen und persönlich abgeben.

Termin: 23. Oktober 2018
Veranstaltungsort und Informationen: Deutsches Erwachsenen-Bildungswerk (DEB), GAW-Institut für berufliche Bildung
Michael-Vogel-Straße 1e, 91052 Erlangen, Tel. +49 (0) 9131- 934099-0

E-Mail: erlangen@deb-gruppe.org
Internet:  www.deb.de

Veranstaltungstipp

22. Heidelberger Ernährungsforum für Ärzte und Ernährungsfachkräfte Lipide im interdisziplinären Diskurs Bedeutung für Gesundheit und metabolische Erkrankungen

Seit einigen Jahren werden Leitsätze einer ausgewogenen Ernährung mit hohem Kohlenhydrat- und niedrigem Fettanteil international in Frage gestellt und überdacht. Der Einfluss der Lipide auf Gesundheit und metabolische Erkrankungen scheint unklarer denn je.

Das 22. Heidelberger Ernährungsforum beleuchtet die Stoffklasse der Lipide interdisziplinär aus Sicht der Medizin, der Grundlagenwissenschaften und der Wirtschaft. So ist das Programm breit gefächert und reicht von der Kulturgeschichte der Fette über Fettkonsum, ernährungsphysiologische Fragestellungen, Kostformen mit unterschiedlichen Fettanteilen, Psychologie, Sensorik, Nachhaltigkeit bis zur Ernährungs- und Arztpraxis.

Termin: 16.-17. November 2018

Veranstaltungsort: Conference Center Dr. Rainer Wild-Holding, Mittelgewannweg 10, 69123 Heidelberg

Informationen und Anmeldung: Online unter www.gesunde-ernaehrung.org

E-Mail: veranstaltungen@gesunde-ernaehrung.org

Veranstaltungstipp

Kongress in Wien Anti-Aging, Altersprävention und Alterskrankheiten

Um Menopause, Andropause und Anti-Aging aus verschiedenen Blickwinkeln geht es auf dem interdisziplinären Wiener Menopause-Kongress Anfang Dezember, den die Österreichische Menopausegesellschaft veranstaltet. Er bietet ein breites Themenspektrum vom demografischen Wandel, Verfahren der Schulmedizin, Naturheilkunde, TCM, Ayurveda, Umweltmedizin, Ernährungs- und Bewegungstherapie bis zum Stellenwert der Männermedizin. Die Prävention von Silent Inflammation, Schadstoffe aus der Umwelt und Demenz sind ebenfalls Vortragsthemen.

Termin: 6.-8. Dezember 2018

Veranstaltungsort: Hotel Hilton Wien, Am Stadtpark 1, A-1030 Wien

Informationen und Anmeldung: Kuoni Congress Vienna, Kongress-Sekretariat,
Lerchenfelder Gürtel 43, A-1160 Wien, Tel.: +43 1 319 76 90-29

E-Mail: menopause@at.kuoni.com
Internet:  www.menopausekongress.at

VERANSTALTUNGSTIPP

Sonderausstellung Das menschliche Genom – Was uns einzigartig macht

Warum ist jeder Mensch anders? Woher kommen gewisse Begabungen? Warum verläuft das Älterwerden bei manchen beneidenswert gut, bei anderen (leider) nicht? Wie können wir Krankheiten vorbeugen?

Vom 24. Februar 2018 bis zum 6. Januar 2019 beschäftigt sich die Ausstellung „Das menschliche Genom – Was uns einzigartig macht“ im MUSE - Museum für Wissenschaft in Trient (Italien), mit Fragen, die uns alle betreffen. Anhand eines interaktiven Parcours mit zahlreichen multimedialen Elementen und Exponaten, die auf sehr persönlicher Ebene berühren, Videos und effektvollen Multiprojektionen sowie durch Kunstvermittlung beschäftigt sich die Ausstellung mit drei grundlegenden Fragen zum genetischen Erbe des Menschen: Wie viel zählt die DNA? Welche anderen Faktoren spielen bei ihrer Definition eine Rolle (z. B. Umwelt, Lebensstile)? Wie und bis zu welchem Grad können wir verändernd eingreifen?

Die Ausstellung richtet sich an Jugendliche und Erwachsene und bietet – auch für Schulen – interessante Ansätze sowie Möglichkeiten zur Wissensvertiefung.

Die Erklärungstexte zur Ausstellung sind dreisprachig verfasst (Italienisch, Englisch, Deutsch).

Dauer der Ausstellung:
24. Februar 2018 bis 6. Januar 2019

Ort:
MUSE - Museo delle Scienze
Corso del Lavoro e della Scienza, 3
38122 Trento
Italien

Weitere Informationen:

Internet: http://www.muse.it
E-Mail: museinfo@muse.it

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