(BZfE) – Eine Winterbowl schmeckt gut und ist ein unkompliziertes Gericht, das sich auch im stressigen Alltag schnell zubereiten lässt. In der Schüssel – der „Bowl“ – trifft frisches Gemüse auf weitere Zutaten wie Hülsenfrüchte, Nüsse und ein würziges Dressing. Anders als bei einem Salat werden die einzelnen Komponenten nicht miteinander vermischt, sondern dekorativ nebeneinander angerichtet. Den besonderen Reiz macht das Zusammenspiel von warmen und kalten, rohen und gekochten Zutaten aus.
Bei der Auswahl der Zutaten sind der Fantasie kaum Grenzen gesetzt. Am besten schmeckt die Bowl mit frischen, möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln. Da sie häufig mit Stäbchen oder nur mit einer Gabel gegessen wird, schneidet man alle Zutaten in mundgerechte Stücke.
Die sättigende Basis bilden meist Getreideprodukte wie Vollkornreis oder -nudeln, Couscous, aber auch Pseudogetreide wie Buchweizen. Dazu kommt saisonales Gemüse, das gedünstet, blanchiert oder im Ofen gegart wird – etwa Möhren, Rote Bete, Grünkohl, Lauch, Pastinaken, Rotkohl, Rosenkohl oder Süßkartoffeln. Ergänzt wird die Bowl durch Hülsenfrüchte wie Linsen, Kichererbsen oder Edamame sowie durch Blattgemüse wie Feldsalat, Radicchio oder Chicorée. Auch Äpfel, Halloumi, Champignons, ein Spiegelei, Falafel-Bällchen oder gerösteter Tofu passen hervorragend in eine Bowl.
Als Topping bieten sich Birnenspalten, Beeren Granatapfelkerne, geröstete Walnüsse oder Sonnenblumenkerne an. Abgerundet wird die Winterbowl durch einen Dip oder ein Dressing – zum Beispiel Hummus, Kräuterquark, eine Erdnusssoße oder eine klassische Vinaigrette. Besonders aromatisch ist ein Tahini-Dressing, für das Sesammus mit etwas warmem Wasser, Ahornsirup, Zitronensaft, geriebenem Ingwer und Kreuzkümmel verrührt wird.
Auch als Familienessen ist die Bowl eine schöne Idee: Alle Zutaten in Schälchen auf den Tisch stellen, sodass sich jeder seine persönliche Lieblingskombination zusammenstellen kann. Darüber hinaus eignet sich eine Bowl prima zur Resteverwertung oder zum Meal-Prepping für Schule und Büro. Dafür werden alle Komponenten vorbereitet, kühl gelagert und morgens in ein Schraubglas oder eine Dose gefüllt. Das Dressing wird separat transportiert und erst kurz vor dem Essen hinzugegeben.
Heike Kreutz, bzfe.de
Weitere Informationen:
BZfE: Der Saisonkalender
BZfE: Mealprep für die Mittagspause – Zeit sparen und gut essen
BZfE: How-to: Obst und Gemüse
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