(BZfE) – Die Pastinake bereichert die Küche mit ihrem würzigen, leicht nussigen Aroma. Das klassische Wintergemüse lässt sich in der Küche vielseitig verwenden und ähnlich wie Möhren zubereiten – etwa roh und geraspelt im Salat, im Auflauf, als Ofengemüse oder cremiges Püree. In Suppen und Eintöpfen harmoniert es sehr gut mit Kartoffeln, Petersilienwurzeln und Roter Bete. Selbst als Babykost ist die Pastinake hervorragend geeignet, da sie süßlich schmeckt und gekocht sehr cremig sowie bekömmlich ist.
Früher war die Pastinake in deutschen Küchen ebenso wichtig wie Möhre und Kartoffel. Mit der Zeit geriet sie aber immer mehr in Vergessenheit, während sie in Großbritannien, in den USA und Frankreich bis heute häufig auf den Tisch kommt. Die beige bis gelb gefärbten Rüben besitzen ein weißes Inneres und sind am Kopf ringförmig eingezogen. Optisch ähneln sie Petersilienwurzeln, sind aber etwas größer und dicker.
Die Pastinake kann zudem mit vielen wertvollen Inhaltsstoffen punkten: Sie ist reich an Ballaststoffen, Mineralstoffen wie Calcium, aber auch verschiedenen B-Vitaminen, Vitamin C sowie ätherischen Ölen.
Saison hat das Wintergemüse von Oktober bis März. In dieser Zeit gibt es größere Mengen aus Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Pastinaken sollten beim Kauf fest und knackig sein – mit frischem, grünem Laub. Kleinere Exemplare sind zarter als größere Rüben.
Die Pastinaken vor der Zubereitung mit einer Gemüsebürste putzen und eventuell kurz unter fließendem Wasser waschen. Anschließend die beiden Enden entfernen, die Rüben raspeln oder je nach Rezept in Scheiben, Stifte oder Würfel schneiden. Schälen ist nicht unbedingt notwendig, da sich viele positive Inhaltsstoffe auch direkt unter der Schale befinden.
Frische Pastinaken werden schnell weich. Im Gemüsefach des Kühlschranks hält sich das Gemüse – ohne Laub und in ein feuchtes Küchentuch gewickelt – bis zu zwei Wochen lang.
Heike Kreutz, bzfe.de
Weitere Informationen:
BZfE: How-to – Pastinake
BLE-Webshop: Produktinformation „Wurzelgemüse“
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