(BZfE) – Blumen und Pralinen sind die klassischen Geschenke zum Valentinstag. Aber irgendwie auch langweilig. Wer es in diesem Jahr kreativer und persönlicher angehen mag, verschenkt am 14. Februar selbstgemachte Köstlichkeiten oder gemeinsame Genussmomente. Das muss weder teuer noch aufwendig sein – entscheidend ist die persönliche Note.
Kleine selbstgemachte Geschenke sind oft leicht gemacht. Hier ein paar Ideen, die gut vorzubereiten sind:
- Schoko-Nuss-Frucht-Mix: Die Lieblingsschokolade des Beschenkten grob hacken und mit verschiedenen Nüssen oder gerösteten Kernen und Trockenfrüchten wie Aprikosen, Rosinen oder getrockneten Apfelringen mischen. Nach Geschmack mit Zimt oder Vanille verfeinern.
- Bunte Müslimischung oder Knuspermüsli: Während fertige Mischungen oft viel Zucker enthalten und entsprechend kalorienreich sind, kann man bei eigenen Kreationen selbst entscheiden, was drinsteckt – am besten natürlich nur, was dem Lieblingsmenschen am besten schmeckt.
- Energiebällchen aus Haferflocken, Datteln, Nüssen, Nussmus und Kakaopulver: Alle Zutaten zerkleinern und zu einer formbaren Masse vermengen. Daraus walnussgroße Kugeln formen.
- Süßes in Herzform: Einfach gelingen Herz-Kekse aus Mürbeteig, Schokolade gegossen in Herz-Silikonformen oder Herz-Brownies. Für eine Überraschung schon beim Frühstück kann man auch Brot mit einer Herzform ausstechen und abwechslungsreich süß und herzhaft belegen.
Die fertigen Leckereien in Einmachgläser, Tüten oder Schachteln verpacken. Mit ein paar persönlichen Zeilen auf einem Anhänger erhalten die Präsente eine besondere Note. Und das kommt nicht nur bei Paaren gut an, sondern versüßt auch Singles und guten Freunden den Valentinstag.
Es muss aber nicht immer ein „Produkt“ sein. Auch gemeinsame Zeit lässt sich gut verschenken. Wie wäre es zum Beispiel mit einem gemeinsam geplanten Menü mit Lieblingsgerichten, einem gut gefüllten Picknickkorb oder einem Gutschein für einen gemeinsamen Kochabend oder Backnachmittag.
Nicht umsonst heißt es schließlich: Liebe geht durch den Magen. Doch stimmt das eigentlich wirklich? Das Sprichwort ist nicht nur in Deutschland verbreitet, sondern findet sich auch in anderen Ländern im Volksmund wieder – etwa in England („a way to a man's heart is through his stomach“) und Frankreich („l'amour passe par l'estomac“). Der Gedanke dahinter: Viele Menschen drücken ihre Zuneigung durch die liebevolle Zubereitung von Mahlzeiten aus. Zudem schafft gemeinsames Essen in entspannter Atmosphäre Nähe und Verbundenheit. Nicht ohne Grund treffen sich viele Paare zum ersten Date im Restaurant, um sich beim Essen besser kennenzulernen. Das ist natürlich auch eine Idee für den Valentinstag – ohne viel Aufwand, dafür etwas teurer.
Heike Kreutz und Julia Seeher, bzfe.de
Weitere Informationen:
BZfE: Selbstgemachtes Müsli und Granola
BZfE: Genussmomente unter freiem Himmel –Ausgefallene Picknick-Ideen
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