(BZfE) – Eine reife Mango überzeugt durch ein besonders saftig weiches Fruchtfleisch und ein süß-säuerliches Aroma, das leicht an Pfirsich erinnert. Auch grüne Früchte können je nach Sorte bereits reif und aromatisch sein, da sich von der Schalenfarbe nicht unbedingt auf den Reifegrad schließen lässt.
Um die Tropenfrucht zu essen, wird sie geschält, das Fruchtfleisch vom Stein abgeschnitten und in Würfel oder Spalten geteilt. Mit einer einfachen Technik gelingt das Zerteilen noch eleganter: Dazu die Mango hochkant aufstellen und mit einem großen Messer auf beiden Seiten dicht am flachen Stein entlang in zwei Hälften schneiden. Anschließend bei beiden Hälften das Fruchtfleisch mehrfach kreuzweise bis kurz vor der Schale einschneiden und umstülpen. Von diesem „Mango-Igel“ die Würfel mit einem Messer abschneiden.
Die „Königin der Früchte“ schmeckt nicht nur pur, sondern verfeinert auch Lassis, Kompott, süße Cremespeisen und Torten. In der herzhaften Küche bereichert sie Salate, Suppen, Reis- oder Gemüsegerichte. Ein pikantes Mangochutney passt hervorragend zu Fleisch, würzigem Käse und Grillgemüse. In ihrer Heimat Südostasien sind auch unreife Mangos mit einem Dip aus Zucker, Salz und Chiliflocken ein beliebter Snack.
Bei Mangos (Mangifera indica) handelt es sich um Steinfrüchte, die an langen Stielen an immergrünen Bäumen hängen. Die lederartige Schale ist je nach Sorte grün, gelb, orange oder rot gefärbt, während das Fruchtfleisch gelb bis orange leuchtet. Weltweit gibt es schätzungsweise über 1.000 Sorten, von denen aber nur wenige auf dem deutschen Markt erhältlich sind.
Die Mango ist reich an Ballaststoffen, gut verdaulich und liefert viele wichtige Inhaltsstoffe. Dazu zählen unter anderem B-Vitamine, Provitamin A, antioxidative Vitamine C und E und Mineralstoffe wie Kalium und Magnesium.
Beim Einkauf auf Schalen ohne schwarze Flecken achten und der Stielansatz sollte fest sein, keinesfalls eingesunken oder schwärzlich. Reife Früchte verströmen vor allem am Stiel einen angenehmen Duft und geben auf sanften Fingerdruck leicht nach. Häufig werden jedoch halbreife Exemplare angeboten, die gut bei Zimmertemperatur zu Hause nachreifen können. In einer Obstschale zusammen mit Äpfeln geht es schneller, da sie - ganz natürlich - das Reifegas Ethylen verströmen. Reife Mangos können ein bis zwei Tage lang dunkel und kühl aufbewahrt werden, mögen aber keinen Kühlschrank.
Die Mango ist bei uns das ganze Jahr über erhältlich, kommt aber als Importware meist von sehr weit her. Von Oktober bis Januar sind die Einfuhrmengen am höchsten. Zu den wichtigsten Lieferländern zählen Brasilien und Peru, mit Abstand gefolgt von Spanien, der Elfenbeinküste, Mexiko, den USA und der Dominikanischen Republik. Eine nachhaltige Wahl sind Mangos mit dem Bio- oder Fairtrade-Siegel.
Heike Kreutz, bzfe.de
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