(BZfE) – Erdbeeren im Winter, plastikverpackte Tomaten, Rindfleisch aus Argentinien, übrig gebliebenes Brot: Anhand solcher Beispiele wird deutlich, dass unsere Ernährungsgewohnheiten immer auch in Zusammenhang mit Ressourcenverbrauch und Umweltwirkungen stehen. Von der landwirtschaftlichen Erzeugung über Verarbeitung, Transport und Lagerung bis hin zum Konsum greifen viele Faktoren ineinander. Wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass weltweit rund ein Drittel der Treibhausgasemissionen im Zusammenhang mit Ernährungssystemen entsteht.
Wie wirken sich unterschiedliche Lebensmittel und Ernährungsweisen auf unsere Umwelt aus? Welche Rolle spielen Saisonalität, Regionalität, Verpackung oder der Umgang mit Lebensmittelresten? Und wie kann eine nachhaltige Ernährung im Alltag gelingen? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt des Themenblocks „Ernährung und Nachhaltigkeit“ im Lernportal des Bundeszentrums für Ernährung (BZfE). Der Themenblock verbindet Hintergrundwissen mit praxisnahen Impulsen und zeigt anhand konkreter Beispiele, wie sich nachhaltige Ernährung im Unterricht und Schulalltag thematisieren und umsetzen lässt.
Gerade weil Essen zum Alltag gehört, bietet das Thema insbesondere im Bildungsbereich viele Möglichkeiten, die globalen Zusammenhänge greifbar zu machen. Schon kleine Veränderungen im alltäglichen Leben können in der Summe Wirkung entfalten – etwa die Wahl regionaler Produkte oder die Verwertung von Lebensmittelresten. Auch Schule als Lebens- und Lernort von Kindern und Jugendlichen kann durch die Gestaltung einer fairen und nachhaltigen Ernährungsumgebung entsprechende Ernährungsgewohnheiten fördern.
Wer sich intensiver mit dem Thema beschäftigen oder Anregungen für die Praxis erhalten möchte, kann sich kostenfrei im Lernportal des BZfE registrieren und die Inhalte flexibel nutzen.
Weitere Informationen:
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