(BZfE) – Wassermelone ist kalorienarm und ein guter Durstlöscher. Auch in der Sommerküche ist sie vielseitig einsetzbar – ob im Salat, als „Steak“ vom Grill, in einer kalten Suppe, als feurige Salsa oder süße „Pizza“ zum Dessert.
An heißen Tagen sorgt eine eisgekühlte Wassermelonen-Gazpacho für Erfrischung. Dafür werden Wassermelone, Tomate, Paprika und Zwiebel mit etwas Olivenöl und Tomatensaft püriert und mit Limettensaft, Chili und frischem Basilikum abgeschmeckt. Nach einigen Stunden Kühlzeit wird die Suppe mit gerösteten Brotwürfeln serviert.
Eine fruchtig-scharfe Wassermelonen-Salsa passt zu Tacos, Sandwiches, Fisch, Meeresfrüchten oder gegrilltem Gemüse. Dafür werden Wassermelone und Salatgurke fein gewürfelt und mit Schalotten, Chili, Limettensaft und frischer Minze vermengt.
Zum Dessert wird aus einer dicken Scheibe Wassermelone im Handumdrehen eine „Wassermelonen-Pizza“. Mit fettarmem Naturjoghurt, Skyr oder einer pflanzlichen Alternative bestreichen und nach Belieben mit frischen Früchten, Nüssen, Kokoschips, Kakaonibs und Minze belegen. Mit Zitronenabrieb und etwas Dattelsirup verfeinern und genießen.
Wassermelonen (Citrullus lanatus) gehören botanisch zum Fruchtgemüse und zählen wie Gurken und Kürbisse zu den Kürbisgewächsen. Ursprünglich stammen sie aus Nordostafrika. Heute werden sie weltweit angebaut – auch in einigen klimatisch besonders milden Regionen Deutschlands. Das Fruchtfleisch ist je nach Sorte rot, gelb oder orange gefärbt. Aufgrund ihres sehr hohen Wassergehalts liefern Wassermelonen pro 100 Gramm nur 35 Kilokalorien. Wertvolle Inhaltsstoffe sind unter anderem einige B-Vitamine und Carotinoide.
Auch wenn Wassermelonen ganzjährig angeboten werden, liegt ihre Hauptsaison zwischen Mai und September. Die meisten Früchte bei uns im Handel stammen aus Spanien, mit Abstand gefolgt von Italien und Griechenland.
Beim Einkauf hilft der Klopftest: Reife Melonen klingen beim Klopfen mit dem Fingerknöchel hohl und tief, da sie den Schall durch ihren hohen Wassergehalt gut weiterleiten. Die Farbe der Schale gibt keinen Aufschluss über den Reifegrad. Wassermelonen sollten möglichst bei Raumtemperatur gelagert werden. Im Kühlschrank verlieren sie an Aroma und nehmen die Gerüche anderer Lebensmittel an. Eine Ausnahme sind angeschnittene Früchte, die im Kühlschrank gelagert und rasch verbraucht werden sollten.
Heike Kreutz, bzfe.de
Weitere Informationen:
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BZfE: Jetzt ist Melonenzeit – so erkennt man eine reife Frucht
BLE-Medienshop: Produktinformation Wassermelonen
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