Sommerdrinks ohne Alkohol

Spritzig, erfrischend und im Trend

Auf einem Holzbrettchen stehen drei Schraubdeckelfläschchen mit einer sprudelnden klaren Flüssigkeit und Himbeeren, Blaubeeren und Erdbeeren. Daneben liegen einzelne Früchte und Teebeutel. © Sewcreamstudio – stock.adobe.com

(BZfE) – Der Sommer ist da und mit ihm neue Trends für kühle Getränke. Da ist zum einen Sparkling Tea. Basis dafür ist kalter Tee. Egal ob schwarz oder grün, Früchte- oder Kräutertee, Hauptsache er ist gut abgekühlt. Alternativ gibt es Teebeutel, die kalt aufgegossen werden können. Dann geht das Selbermachen noch schneller. Der kalte Tee wird anschließend mit Mineralwasser, Tonicwater oder anderen Erfrischungsgetränken aufgegossen und nach Geschmack mit weiteren Zutaten ergänzt. So passt Limettensaft sehr gut zu schwarzem oder grünem Tee, Kräutertees bekommen durch einen Zweig frische Minze, Zitronenmelisse oder Rosmarin eine besondere Geschmacksnote und Früchtetees lassen sich mit verschiedenen Beeren oder Granatapfelkernen kombinieren.

Auch alkoholfreie Spritz-Varianten sind im Trend und bleiben geschmacklich nah an den alkoholischen Verwandten. Je nach Vorliebe mixt man alkoholfreien Likör oder Sirup, der entweder fruchtig frisch, gerne auch mal herb oder nach Zitrusfrüchten schmeckt. Und ganz nach Geschmack kann man mit Wasser, Limonade oder Tonicwater aufgießen.

Weiterhin beliebt sind fermentierte Getränke wie Kombucha und Wasserkefir. Sie können in der eigenen Küche hergestellt werden, sind aber auch im Getränkeregal zu finden. Dort sind sie oft mit Trendfrüchten und -aromen wie Mango, Passionsfrucht, Yuzu oder Kokos kombiniert. Sowohl Kombucha als auch Wasserkefir wird in einem Gärungsprozess aus einer Mischung von speziellen Bakterien und Hefen hergestellt, meinst sind das Milchsäure- oder Essigsäurebakterien und Bier- oder Backhefen. Der sogenannte Kombucha-Pilz – auch SCOBY genannt (symbiotic culture of bacteria and yeast) – fermentiert in sieben bis zehn Tagen gesüßten Tee mit 60 bis 100 Gramm Zucker pro Liter zu einem säuerlichen Getränk. Wasserkefir wird mit ähnlich konzentriertem Zuckerwasser und frischen oder getrockneten Früchten angesetzt. Die Fermentation dauert hier nur ein bis drei Tage lang. Dabei wandeln Hefen und Bakterien den Zucker in Alkohol, Kohlensäure und organische Säuren um. Der Alkoholgehalt der Getränke liegt in der Regel bei rund 0,5 Volumenprozent, grundsätzlich können aber bis zu zwei Prozent Alkohol entstehen. 

Die vielleicht ungewöhnlichste Kombination des Sommers ist Espresso Tonic. Dafür zuerst in einem Glas Eiswürfel mit Tonicwater übergießen. Wenn sich das Sprudeln gelegt hat, einen frisch gebrühten Espresso vorsichtig darüber gießen, so dass nicht nur seine Crema erhalten bleibt, sondern sich im Glas auch zwei Schichten bilden. Dank der Eiswürfel kühlt der Espresso sofort ab und der Sommerdrink ist fertig. Dabei wird ein doppelter Espresso, also etwa 50 bis 60 Milliliter, mit rund 150 bis 180 Millilitern Tonicwater kombiniert.

Gerade im Sommer bei hohen Temperaturen ist es wichtig, genug zu trinken. Dabei sollten Wasser und ungesüßter Kräuter- und Früchtetee zwar die Hauptrolle spielen, doch auch Fruchtschorlen im Verhältnis 1:3 sind eine gute Abwechslung. Bei sehr hohen Temperaturen empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung unabhängig vom Durstgefühl spätestens alle ein bis zwei Stunden ein Glas Wasser (200 ml) zu trinken. Denn schon bevor der Durst kommt, fehlt dem Körper in der warmen bis heißen Jahreszeit oft Wasser. Gezuckerte Spaßgetränke wie Sparkling Tea, Wasserkefir oder Espresso Tonic sind dabei eher Getränke für besondere Anlässe.

Julia Icking, bzfe.de

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DGE: Essen und Trinken bei Hitze

(Bildquelle: © Sewcreamstudio – stock.adobe.com)