(BZfE) – Tomaten sind empfindlich, eine falsche Lagerung kostet Aroma und Frische. Doch mit den richtigen Tricks lassen sich die Früchte nach dem Einkauf optimal aufbewahren und unreife Tomaten reifen richtig nach.
Im Idealfall lagern sie luftig, schattig und bei 12 bis 16 Grad Celsius. Rispentomaten bevorzugen sogar etwas wärmere Temperaturen zwischen 15 und 18 Grad Celsius. Ein weiches Tuch als Unterlage schützt vor Druckstellen. Der Stängel sollte an der Frucht bleiben, denn dann bleibt sie länger frisch. Kälte kann Tomaten mehlig und geschmacklos machen, daher ist der Kühlschrank ungeeignet. Im Sommer, bei sehr warmen Raumtemperaturen, kann das Gemüsefach im Kühlschrank jedoch eine kurzfristige Lösung sein. Geöffnete Tomatenprodukte wie Passata gehören dagegen in den Kühlschrank und sollten schnell verbraucht werden.
Da Tomaten das Reifegas Ethylen abgeben, das anderes Obst und Gemüse schneller reifen lässt, sollten sie immer separat gelagert werden – es sei denn, man möchte gezielt den Reifeprozess anderer Früchte beschleunigen.
Unreife Tomaten können an einem warmen Ort mit 18 bis 20 Grad Celsius nachreifen, bis sie ihre sortentypische Farbe entwickelt haben. Zu beachten ist, dass nicht alle grünen Tomaten im Supermarkt unreif sind – manche Sorten bleiben auch im reifen Zustand grün.
Unter der Rubrik „Vom Acker bis zum Teller“ sind vier neue Webseiten zu dem beliebtesten Gemüse der Deutschen erschienen, mit vielen interessanten Informationen rund um Anbau, Einkauf, Handel und Zubereitung.
Weitere Informationen:
BZfE: Tomaten – Vom Einkauf in die Küche
BZfE. How-To: Tomaten
