(BZfE) – Wenn die Grillsaison läuft, geht es vor allem um den Geschmack. Die Vorbereitung des Grillguts bietet aber eine gute Gelegenheit, etwas für die eigene Gesundheit zu tun. Denn mit der Verwendung von Jodsalz beim Marinieren und Würzen lässt sich ganz nebenbei die tägliche Jodversorgung unterstützen.
Bei der Wahl des Grillsalzes sind kaum Grenzen gesetzt. Das Angebot an Speisesalz ist riesig. Für die Gesundheit ist es am besten, wenn Salz sparsam dosiert wird. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung empfiehlt pro Tag maximal einen gestrichenen Teelöffel Salz (6 g). Das Salz in verarbeiteten Lebensmitteln ist in dieser Menge bereits enthalten. Wichtig ist, dass die Wahl auf ein jodiertes Salz fällt. Denn Jod ist lebensnotwendig und die durchschnittliche Versorgung in Deutschland ist rückläufig. Eine längerfristige Unterversorgung kann zum Beispiel die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit beeinflussen.
Wie das Grillen einen Beitrag zur Jodversorgung leisten kann, erklärt Dr. Alexandra Müller, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Max Rubner-Institut (MRI): „Es ist wichtig, die Jodaufnahme in Deutschland zu steigern. Dazu kann die Verwendung von Marinaden mit Jodsalz beitragen. Wie das MRI zeigen konnte, haftet Jodsalz gut an Lebensmitteln an und wird so mitgegessen. Gerade auch bei der Zubereitung von Grillgemüse, Grillfleisch und anderen gegrillten Köstlichkeiten gilt deshalb, wenn Salz, dann Jodsalz.“
Das Würzen des Grillguts mit Jodsalz kann die Jodversorgung ergänzen, während Saftigkeit, Aroma und Geschmack unverändert erhalten bleiben. Auch ursprünglich jodarme pflanzliche Grillbeilagen wie Kartoffeln oder Gemüse können so zur Jodversorgung beitragen.
Dr. Birgit Jähnig, bzfe.de
Weitere Informationen:
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